Mieter Netzwerk Dortmund e.V.
- Mit Mietern gemeinsam gestalten -

Wir wollen wohnen!


Auch wir unterstützen die Kampagne Wir wollen wohnen und haben auch unterschrieben. Sie können das auch sehr gerne tun.

Daher auch hier der Aufruf die Kampagne zu unterstützen

Aktionstag in DortmundAktionstag in Dortmund

Bilder findet Ihr Hier

Die Aktionsstädte und -termine

01. April Dortmund 13.00 Uhr Reinoldikirche / Westenhellweg
03. April Düsseldorf 16.00 Uhr Heinrich-Heine-Platz vor dem Carsch-Haus
04. April Bochum 16.00 Uhr Husemannplatz / Ecke Kortumstraße
05. April Essen 11.00 Uhr Am Porscheplatz / Porschekanzel
06. April Köln 14.00 Uhr Heumarkt
06. April Münster 10.00 Uhr Lambertikirchplatz
08. April Bielefeld 15.00 Uhr Jahnplatz
09. April Neuss 11.00 Uhr Marktkplatz des Quirinus-Münster am Freithof
01. Mai   Bonn 

05.Juni 2019 Fachveranstaltung in Düsseldorf


WIR WOLLEN WOHNEN!

UNTERSCHREIBEN UND UNTERSTÜTZEN


Mitten in der Wohnkrise wollen CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen wichtige Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter ersatzlos streichen. 

Das neu gegründete NRW Bündnis: „Wir wollen wohnen!“ – ein Zusammenschluss aus dem Deutschen Mieterbund, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und aus Wohlfahrts- und Sozialverbänden – fordert die Landesregierung und die Fraktionen von CDU und FDP auf:

Erhalten und verbessern Sie die rechtlichen Regelungen, die dem Schutz der Mieterinnen und Mieter dienen! Keinesfalls dürfen sie ersatzlos abgeschafft werden!

Schon jetzt können unzählige Menschen in NRW die explodierenden Mieten nicht mehr bezahlen. Machen CDU und FDP ihre Pläne wahr, nehmen sie ihnen auch noch den Schutz vor

– überzogenen Mieten bei der Wiedervermietung 
– überzogenen Mieterhöhungen im laufenden Mietvertrag 
– Verlust von Mietwohnungen durch die Umwandlung in Eigentumswohnungen 
– Eigenbedarfskündigung nach Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen 
– Zweckentfremdung von Wohnraum durch gezielten Leerstand, gewerbliche Nutzung oder AirBnB-Vermietung

Weiterhin fordert das Bündnis die Kommunen auf, sich an der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu beteiligen. Städtische Grundstücke sollen nicht länger zu Höchstpreisen angeboten werden, denn auch hohe Grundstückspreise wirken sich auf die Mieten aus. Zur Schaffung von mehr öffentlich-gefördertem Wohnraum können insbesondere die kommunalen Wohnungsunternehmen beitragen.

Warum ist das wichtig?

Viele Städte und mittlerweile auch das Umland in NRW werden selbst für normalverdienende Mieter unbezahlbar. Immer mehr Haushalten überschreiten die kritische Grenze von 30 % des Haushalteinkommens für die Wohnkosten. Oft ist es mehr als die Hälfte. Armut in einem reichen Land ist die Folge. Insbesondere Menschen in unteren und mittleren Einkommensgruppen haben Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden. „Es fehlt an bezahlbaren Wohnungen; insbesondere an barrierefreiem Wohnraum und an Wohnungen für Studenten, Auszubildende, alleinstehende Hilfeempfänger und Familien“, macht Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Deutschen Mieterbunds und Sprecher des Bündnisses deutlich. Dies führe nicht zuletzt zu einer steigenden Zahl an Wohnungslosen. Eine Besserung ist nicht in Sicht: Laut Wohnungsmarktbericht der NRW.BANK braucht NRW bis 2020 rund 400.000 neue und vor allem bezahlbare Wohnungen. Im Jahr 2018 wurden nach derzeitiger Schätzung gerade einmal rund 45.000 gebaut!

Wie die Unterschriften übergeben werden

Das Bündnis plant neben politischen Veranstaltungen auch Aktionen vor Ort, um die breite 
Bevölkerung zu informieren. In einzelnen Städten werden, unter Beteiligung der 
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister, Veranstaltungen stattfinden, um so auch auf 
kommunalpolitischer Ebene für den zusätzlichen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu 
sensibilisieren.

PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf, 14.03.2019

Bündnis begrüßt Einlenken der Landesregierung

„Wir begrüßen, dass die Landesregierung auf unsere Kernforderung eingeht, indem Sie die landesrechtlichen Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zunächst auf ihre Wirksamkeit hin überprüft, anstatt sie einfach auslaufen zu lassen. Wir freuen uns, dass die Arbeit unseres eigens dafür gegründeten Bündnisses offenbar eine erste Wirkung zeigt“, machte Hans-Jochem Witzke, Sprecher des Bündnisses „Wir wollen wohnen!“ und Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW deutlich. Die Überprüfung der Verordnungen sei aber nur ein Etappenziel. Wichtig sei jetzt, dass die Verordnungen nach der Prüfung auch tatsächlich insgesamt deutlich verlängert werden.

Wichtig sei darüber hinaus, dass diese Regelungen darüber hinaus nun auch flächendeckend in ganz NRW gelten. „Die Wohnungsknappheit hat sich seit dem Erlass der Verordnungen in NRW ausgeweitet. Auch in Städten, die bisher ein breites Wohnungsangebot hatten, wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden.“ Die Vermutung von Ministerin Scharrenbach, wonach nicht mehr alle Städte, in der die Kappungsgrenzenverordnung gilt, einen angespannten Wohnungsmarkt hätten, wiederspricht der tatsächlichen Entwicklung. „Wir wissen, dass das Mietniveau insgesamt in NRW in der Vergangenheit gestiegen ist, die Zahl der berücksichtigen Kommunen müsste eigentlich noch steigen.“

Das NRW-Aktionsbündnis „Wir wollen wohnen!“ ist ein Zusammenschluss von insgesamt acht Organisationen. Dazu gehören der Deutsche Mieterbund NRW e.V., der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW e.V., der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW e.V., die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt NRW, die Caritas in NRW, das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., der Sozialverband Deutschland NRW e.V. und der Sozialverband VdK NRW e.V.. Das Bündnis setzte sich ein für den Schutz und den Ausbau von Mieterrechten sowie für die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum.


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