Mieter Netzwerk Dortmund e.V.
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Aktuelles zu Vermieter


Hier finden Sie Bericht zu verschiedenen Vermietern und Verwaltungen aus Dortmund und Umgebung.

Vom Regen in die Traufe im Kleinen Hannibal I. 

Dortmund den 15.10.2019

Vom Regen in die Traufe im Kleinen Hannibal I. - Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

LEG verkauft Problem-Immobilie kleiner Hannibal I an Velero Wohnen GmbH und seine bestehenden Probleme gleich mit. Die vier bis zwölf Stöckigen Häuser an der Bornstraße bringen ihr Päckchen zu tragen. Die Mieter sind verärgert. Die 232 Wohnungen große Wohnanlage Hannibal I in der Dortmunder Nordstadt wurde 1972 erbaut. Zum 01.08.2019 wurden die Wohnungen von der LEG in einem Paket mit insgesamt 2.700 Wohnungen an die Merlion Wohnen veräußert. 

Von den 232 Wohnungen im Kleinen Hannibal befinden sich noch 198 bis zum 31.12.2027 in der Mietpreisbindung. Mieterinnen und Mieter dieser Wohnungen sind in den kommenden Jahren vor teuren Mieterhöhungen geschützt. Generell bleibt bei Wohnungsverkäufen der bisherige Mietvertrag uneingeschränkt gültig. Wer ein Haus erwirbt, „kauft“ auch die Mieter und die Mietverträge. „Kauf bricht nicht Miete“ bestimmt § 566 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Probleme werden weitergereicht 

Seit nunmehr als fünf Jahren funktionieren sämtliche Außenbeleuchtungen der kleinen Hannibal I Immobilie an der Bornstraße nicht mehr. Mieter/innen erkennen nichts in den späten Abendstunden. Dies ist nicht nur für die Mieter mit Unannehmlichkeiten wie ihrer eigenen Sicherheit verbunden, sondern auch mit der dort immer wieder bekannten Kleinkriminalität. Dazu Haustüren, welche für jeden zugänglich sind, aufgrund dessen, dass die Schließanlagen nicht intakt sind, begünstigen ungebetenen Gäste, welche ihre Hinterlassenschaften im Hausflur hinterlassen, deutlich wird hierbei ein starker Geruch von Fäkalien.

Mängel sind nicht zu übersehen. 

Die Hausflure, Haustüren, Briefkästen, weisen erhebliche Mängel auf, wie Rost am Treppengeländer, so wie nicht funktionierenden Aufzügen, welche den Zutritt in die achte oder gar zwölfte Etage den Mietern erschweren. Aufzüge im Wechsel seit Wochen defekt. Drei Hochhäuser betroffen im Wechsel. 77, 79, 81 bei Hausnummer 79 funktioniert der Fahrstuhl gar seit dem 22.09.2019 gar nicht mehr. LEG noch seit dem 01.10.2019 zuständig die Velero Wohnen GmbH reagieren. In 81 ist ein schriftlicher Hinweis an der Haustür "EG ist defekt bitte 1. OG nutzen." Mieter/innen fühlen sich im Stich gelassen Die Mieter fühlen sich trotz der so kurzen Zeit der Verwaltung von Velero Wohnen GmbH im Stich gelassen. Es ist schlichtweg keiner zu erreichen. Sie werden via Aushang in den Häusern aufgefordert sich selbst um ihre Probleme zu kümmern, man verweist auf diverse Handwerksfirmen. 

Vertreter der Velero und Merlion versprachen Besserung

Bei einer Info Veranstaltung in Barkenberg,versprachen beide Firmen es soll investiert werden.Davon überzeugt ist aber kaum ein Mieter,dazu blieben viele Fragen offen. Die Frage danach, wie lange die neuen Eigentümer den Hannibal I in ihrem Besitz behalten möchten, blieb offen. Ein langfristiges Engagement kann wohl nicht erwartet werden. Es handelt sich um Finanzinvestoren, Weiterverkäufe nach zwei bis fünf Jahren sind hierbei also üblich.

Marco Krieg Vorsitzender vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V fordert: 

Wir fordern beide Firmen auf sich um die Aufzugsanlage im Kleinen Hannibal I baldmöglichst zu kümmern. Da es nicht zumutbar ist für Mieter/innen mit körperlichen Einschränkungen/Behinderungen bis in den achten oder elften Stock zu laufen. Auch nach nicht mal vier Wochen Verwaltung durch Velero Wohnen und dem Eigentümer Merlion ist das Thema investieren, und Erreichbarkeit derzeit bei beiden Unternehmen wohl nicht an erster Stelle. Fakt ist es muss sich was tun, und zwar sehr bald. 

Pressemitteilung vom 15.10.2019 Mieter Netzwerk Dortmund e.V.


 

Alptraum Brandschutzmängel, es geht weiter mit der Horrorshow unter DEGAG/ Altro Mondo

10.10.19 Duisburg 

In Duisburg verwaltet die Altro Mondo GmbH für die Deutsche Grundbesitz AG (DEGAG) 49 Häuser mit 736 Wohneinheiten.

In Duisburg verwaltet die Altro Mondo GmbH für die Deutsche Grundbesitz AG (DEGAG) 49 Häuser mit 736 Wohneinheiten. Am gestrigen Abend erreichte uns die Nachricht das in Duisburg Hagenshof Obermeiderich 1  weitere Gebäude geräumt wurden. 

Um 17 Uhr kamen Mitarbeiter des örtlichen Ordnungsamt, Wohnungsamt, sowie Bauordnungsamt in die  Wetzlarer Straße 35 und informierten Vorort die Anwohner, dass diese geräumt werden. Grund: schwere Brandschutzmängel,  laut der Verantwortlichen.In vielen Häusern in Duisburg Hangenshof wurden teilweise  Wohnungstüren aufgebrochen. Die Täter sind bisweilen unbekannt. 

Uns wurde des weiteren durch Mieter/innen zugetragen , dass auch ein neuer, noch nicht vernünftig eingearbeitete Vertreter der DEGAG / Altro Mondo GmbH bei der Räumung anwesend war, so heißt es. 

Räumungen nehmen kein Ende

Zeitgleich wurde ein weiteres Gebäude geräumt und zwar an der Wetzlarer Straße 43, auch wegen Brandschutzmängel. Aktuell sind es alleine in der Wetzlarer Straße folgende Hausnummern 31, 35, 37, 43. Diese  vier Häuser, welche zu einem riesen Gebäude - & Siedlungdkonplex gehören, sind von der Stadt Duisburg ebenfalls zwangsgeräumt worden.

Mieter/innen sind schockiert und erbost über die Vorgehensweise.Man habe den Betroffenen keinerlei genaue Informationen zugetragen, weshalb diese Häuser in einer Spontanaktion geräumt werden mussten.Sie fühlen sich von der Stadt Duisburg im Stich gelassen.

Mängel soweit das Auge reicht 

Kaputte Lifte, verschimmelte Wände, Sanierungsstau ohne ersichtliches Ende. Wer eine Wohnung von Altro-Mondo etwa Am Hagenshof oder in Neumühl in Duisburg angemietet hat, kann offensichtlich lange warten, bis Missstände beseitigt werden. Die Wohnungsaufsicht kümmert sich aktuell um 42 laufende Verfahren, etwa wegen Rohrleitungsschäden, defekten Aufzügen, kaputten Klingelanlagen, etc. 

Die Liste nimmt kein Ende 

Die Stadt hat die Nutzung für das Hochhaus Albert-Einstein-Straße 21 verboten, da „erhebliche Schäden an der Hauptwasserleitung festgestellt wurden, so dass Wasser direkt in den Technikraum gelaufen ist, in dem sich auch die Hauptstromleitung befindet.“ Seit Mitte Juli ist das Gebäude ohne Strom. Die Bewohner konnten bislang nicht in ihre Wohnungen zurück, weil die Auflagen des Bauamtes von Altro Mondo nicht erfüllt worden seien. 

Ein Gutachter hat noch weitere Mängel festgestellt - und zwar an den Türen für den zweiten Rettungsweg,welche ebenfalls behoben werden müssten. Dies erfordert weitere Kontrollen eines Experten. Die Stadt äußert sich, je schneller der Vermieter DEGAG / Altro Mondo GmbH die Schäden beseitigt, desto schneller können die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Stadt Duisburg äußert "Vermieter DEGAG / Altro Mondo GmbH wurden Fristen zur Sanierung gesetzt" 

Im Rahmen des Wohnungsaufsichtsgesetzes wurde dem Vermieter je nach Schadensart eine Frist gesetzt, binnen derer die Probleme in den Wohnungen und Häusern beseitigt werden müssen. Passiert das nicht, drohen Zwangsgelder, erklärt Susanne Stölting, Pressesprecherin der Stadt Duisburg.“

faktum-b Real estate GmbH & Co. KG will investieren. Mieter/innen erhalten Modernisierungsankündigung von der Verwaltung Mon-Real GmbH.

faktum-b Real estate GmbH & Co. KG will investieren. Modernisierungsankündigung von der Verwaltung Mon-Real GmbH.  Dortmund Brackel Geleitstraße / Richtsteig / Ordalweg - Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

Dortmund Brackel Geleitstraße / Richtsteig / Ordalweg

Hierbei handelt es sich um die Wohnanlage mit 150 Wohneinheiten,in welcher in der Vergangenheit vieles nicht richtig lief. Mittlerweile jedoch nach und nach Investiert wird.


Bisherige Investitionen.

Dazu gehören z. b. Spielplätze haben neuen Sand, sind teilweise erneuert worden, Sitzgelegenheiten wurden geschaffen, Spielgeräte erhalten und auch neue Müllbehälter. Nächstes Jahr sollen die Hausflure und die Fassaden bearbeitet werden.Dies werden wir weiterhin im Auge behalten.

Modernisierung angekündigt

Modernisierung angekündigt - Mon-Real GmbH - Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

Aktuell haben wir von einigen Mieter/innen ein Schreiben erhalten, in welchem angekündigt wird : geplante Modernisierung. Derzeit sind noch Holzbalkonfenster an den Balkonen verbaut. Diese haben jedoch teilweise ihre Haltbarkeit längst überschritten und sind irreparabel. Die Modernisierung soll neue Balkontüranlagen in den Wohnungen beinhalten. Die erneuerten Balkontüranlagen sollen dann zu je 12€ mehr Miete bezahlt werden. Diese Zustimmung beruht aber auf § 557 Mieterhöhungen nach Vereinbarung.

Wir haben das Schreiben an den Mieterverein Dortmund weitergeleitet und dort auch schnelle Antwort erhalten. Die Freiwilligkeit der einzelnen Mieter/innen die zu unterschreiben ist, sei jedem Mieter frei gestellt. Ob der/die Mieter /innen dies möchte oder wünscht. Zwingend ist das nicht wenn jemand sagt er kann das nicht, dann muss er auch nicht. Eine eventuelle Mietanpassung nach dem Mietspiegel könnte die 12 € dann aber ausgleichen. Kommt aber auf die zu zahlende Kaltmiete an. 

Der Mieterverein Dortmund äußerte, sie würden ihren Mitgliedern hierüber auch Informationen geben, falls erwünscht. Dazu gibt es die Möglichkeit sich von der Internetseite des Mieterverein Dortmund auch einen Ratgeber Runterzuladen.

Energiesparen

Außerdem wird mit Energiesparen geworben. Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, lässt sich nicht zu 100 Prozent nachweisen oder gar bestätigen. In einigen Wohnungen finden sich rundum undichte Fenster, hier geht ein hoher Anteil an Wärme über die Wohnzimmerfenster verloren. Man könnte sich natürlich eine neue Balkontüranlagen einbauen lassen,dass könnte sich vor allem für alle Mieter/innen lohnen, bei denen die  Holzbalkontüren defekt sind, weil sie dann eine neue haben könnten. 

Aber ob dadurch tatsächlich Energie einsparen lässt, ist fraglich,wenn nicht alle Fenster rundherum auf dem neusten Stand sind.

Wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V:

Begrüßen die Investitionen die bisher geschehen sind und hoffen, dass dies auch weiterhin so passiert. Jedenfalls behalten wir das Geschehen weiter im Auge. 

Wir helfen Mietern auch in Not, so auch Heute Abend, in einer Immobilie der Altro Mondo GmbH in Dortmund.

22.09.2019

Wir helfen Mietern auch in Not, so auch Heute Abend, in einer Immobilie der Altro Mondo GmbH in Dortmund.

So haben wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V auch heute einer Mieterin helfen können zum Thema Altro Mondo. Um kurz vor 21 Uhr Abends erreichte uns eine Besorgniserregende Nachricht einer besorgten Mieterin, einer Immobilie im Fredenbaum Carre die von der Altro Mondo GmbH verwaltet wird. 

Hierbei handelte es sich zum wiederholten Male um eine Fehlermeldung ihrer Vaillant Gastherme. Die Gastherme wies erneut die Meldung F. 36 ( ABGAS AUSTRITT) auf, sowie undefinierbarer Geruch, welcher in das kleine Badezimmer strömte. Obwohl die Mieterin das Fenster aufgrund der Empfehlung durch Fachpersonal einer Sanitär und Heizungsfirma vor Ort das Fenster auf hatte, trat die Meldung weiter auf. 

Wir haben natürlich das Anliegen sehr ernst genommen und die Feuerwehr Dortmund kontaktiert, diese hat dann auch um die Telefonnummer der Mieterin gebeten, um selbst mit Ihr sprechen zu können. Die Feuerwehr meldete sich dann um 21:21 Uhr bei der Mieterin selbst. Nach Schilderungen der Mieterin fuhr diese dann dort hin. Hierbei wurde zwar aufgrund dessen, dass die Mieterin vorher per Durchzug ausreichend gelüftet hat kein Kohlenstoffmonoxid gemessen, jedoch die gravierenden Mängel der Therme festgestellt, welche wohl laut Vermutung der Feuerwehr dazu führen dürften, dass immer wieder Abgase austreten

Gastherme nicht fachgerecht installiert

Gastherme nicht fachgerecht installiert

Des Weiteren wurde wieder einmal mehr bestätigt, dass die Gastherme nicht fachgerecht installiert ist und der Gashahn im schlimmsten Fall nicht zuzudrehen ist. Ein schwerer Sicherheitsmangel. Selbst Feuerwehrleute konnten den Gashahn nicht zudrehen in der Wohnung der Mieterin.

Der Mieterin wurde erneut empfohlen eine Fachfirma aufzusuchen, dies gestaltet sich in Raum Dortmund als schwierig, da keine Heizung und Sanitärfima für diese Firma was tun will. Obwohl zwischenzeitlich schon eine vor Ort war, diese verweigert jedoch mittlerweile sämtliche Mitarbeit oder Aufträge für den Auftraggeber /Vermieter Altro Mondo.Die Mieterin hatte dies Bezüglich schon in der Vergangenheit auch Altro Mondo schriftlich über die Probleme über ihren Rechtsanwalt informiert. Darauf wurde nicht Reagiert von der Verwaltung. Auch der Mieterverein Dortmund und Umgebung e. V. bestätigte uns vor ca 10 Tagen: Das eine andere Mieterin in Dortmund, aus der selben Immobilie nur eine Seiten Straße weiter musste sich dies bezüglich Schon mal Gerichtlich damit auseinandersetzen gegen Altro Mondo. Diese hat dann per Einstweilige Verfügung eine neue Gastherme bekommen. 

Marco Krieg Vorsitzender und Vereins-Sprecher für den Verein:

Wir fordern die Verwaltung Altro Mondo GmbH auf sich endlich weniger mit Genussrechten zu beschäftigen, aber mehr und Ordnungsgemäß um die Wartungen und Instandsetzungen der Gasthermen in Ihren Immobilien zu kümmern. Den Mieter/innen sind keine Spekulations-Werkzeuge mit denen man machen kann, wie man es will. Werden Sie endlich Ihrem Slogan "Schöner Wohnen" gerecht. Schön zu Reden oder zu Ignorieren bring da auch nichts wenn Probleme nicht angegangen werden. Den das ist schon lange keine Lösung mehr!

 

Altro Mondo nimmt endlich mal Stellung! 

Bisher hat Altro Mondo sich was Öffentlichen Stellungnahmen eher Verschwiegen gezeigt. Oder dies häufig schlicht weg gelacht und Ignoriert. Jetzt nach dem in zehn NRW-Städten darunter Duisburg, Castrop-Rauxel, Dortmund, Dorsten, Hagen, Herne, Kamen, Lemgo, Oerlinghausen und Wuppertal Aktionen zur Aufdeckung von Missständen in den Immobilien, des Immobilienvermieters Altro Mondo stattgefunden haben. Stehen sie im Fokus der Öffentlichkeit noch mehr wie vorher. Dies sind logische Reaktion auf massive Mieterbeschwerden.   


Jetzt Reagiert Altro Mondo dann erst auf WDR-Anfrage teilt das Immobilienunternehmen Altro Mondo mit:

dass das Unternehmen daran arbeite, Missstände zu beheben, sofern es von solchen erfahre. Altro Mondo habe in den letzten fünf Jahren insgesamt 60 Millionen Euro in die Objekte an den kontrollierten Standorten investiert.“ heißt es weiter.  "Aktionen wie die heutigen Kontrollen sind aus Sicht von Altro Mondo daher nicht nur überflüssig, sondern offenkundig rein politisch motiviert", weiter schreibt das Unternehmen. „Erste Rückmeldungen hätten ergeben, "dass gravierende Mängel nicht aufgedeckt werden konnten", heißt es von Altro Mondo weiter.


Neuer Standort geplant in NRW

Bislang habe die Landesregierung keinen Kontakt zu Altro Mondo aufgenommen, das Unternehmen sei aber weiter bereit, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.“ Zudem kündigt Altro Mondo an: „in den kommenden Wochen einen Standort mit etwa 30 Mitarbeitern in NRW aufzubauen, um besser auf Beschwerden und Mieteranfragen reagieren zu können.“   

 

Mieter/innen glauben nicht an Sinneswandel 

Fakt ist: Die Mieter/innen sind fühlen sich verspottet von Altro Mondo! Und sind hin und her gerissen „soll das wirklich den Verantwortlichen Angst machen?", und "diesem Unternehmen macht das keine Angst“ undEs wird auch mal Zeit das was passiert“ den die sind es, die in den Immobilien leben müssen. Die Mieter/innen glauben nicht an einen plötzlichen Sinneswandel des Unternehmens den so viele Massive Probleme wie in Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz in den Immobilien immer wieder auftauchen, das wird das Unternehmen nicht damit lösen können. Dazu habe man schon viel oft Lippenbekenntnisse bekommen, Taten sind nicht gefolgt. Mieter/innen sind eher davon Überzeugt das Altro Mondo dies nur erklärt um die Gemüter der Behörden zu Beruhigen.

Wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V begrüssen die landesweit abgestimmte Kontrollaktion unter anderem der #Wohnungsaufsicht bei DEGAG / Altro-Mondo Immobilien

von Ministerium für Heimat, Kommunales,Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und den ganzen beteiligten Kommunen. Der Mieterverein Dortmund fordert "Die Wohnungen müssen in die Hand von kommunalen Wohnungsunternehmen, Genossenschaften!" dieser Forderung schließen auch wir uns an.

3 Immobilen in Dortmund Wickede stehen ab sofort unter Zwangsverwaltung, bisher unter Verwaltung der DEGAG / Altro Mondo GmbH

3 Immobilen in Dortmund Wickede stehen ab sofort unter Zwangsverwaltung, bisher unter Verwaltung der Altro Mondo GmbH, Eigentümer der 3 Immobilien ist die DEGAG Zweite Wohnen GmbH diese gehört zum Firmen geflächts der Altro Mondo GmbH.

Heute erreicht uns die Mitteilung, aus Dortmund Wickede mit Anschreiben und Gerichtsbeschluss das ab sofort alle 3 Gebäude Molnerweg 2, Herwingweg 2/4 in 44319 Dortmund unter Zwangsverwaltung einer Anwaltskanzlei (Fachanwältin für Insolvenzrecht) in Dortmund stehen. Altro Mondo und die Eigentümer Firma DEGAG Zweite Wohnen GmbH

Zitat aus dem Beschluss: „ Durch die mit der Anordnung der Zwangsverwaltung verbundene Beschlagnahme wird dem Schuldner die Verwaltung und Benutzung des Objektes entzogen“ weiter „ Diese Rechte werden durch den Zwangsverwalter ausgeübt.“ Das bedeutet das weder Eigentümer noch bisherige Verwaltung was entscheiden dürfen oder nach handeln dürfen. Das tut ab jetzt die Rechtsanwaltskanzlei Axel Mork & Partner zuständige Zwangsverwalterin ist ( Dr. Petra Mork Rechtsanwältin und Fachanwältin für Insolvenzrecht) Arndtstr 28 in 44135 Dortmund.


Gerichtsbeschluss vom 30.08.2019 / 3 Immobilen in Dortmund Wickede stehen ab sofort unter Zwangsverwaltung, bisher unter Verwaltung der Altro Mondo GmbH, Eigentümer der 3 Immobilien ist die DEGAG Zweite Wohnen GmbH diese gehört zum Firmen geflächts der Altro Mondo GmbH.

Die Stadt Dortmund habe den Antrag beim zuständigen Gericht gestellt, aufgrund einiger vieler Vernachlässigungen. Einige Mieter*innen Spekulieren ob es wohl auch „Offenen Rechnungen bei der Stadt waren?“ Es muss aber was Ausschlaggebendes sein wenn die Stadt Dortmund zu so einer Maßnahme Greifen muss. AZ: 277 L 001/19 Amtsgericht Dortmund. Wir vom Mieter Netzwerk Dortmund haben so schnell ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber das Amtsgericht sah es wohl genauso wie die Stadt Dortmund und die vielen Mieter*innen in Dortmund Wickede es muss was sichtbares Passieren. Das ist jetzt was sichtbares.

Aber das sich da was Anbahnt war Wochen vorher schon zu erkennen, und zu Spüren. Den es Spiegelte sich für die Mieter*innen in Wickede oder in der Dortmunder Nordstadt ein Merkwürdiges verhalten der Verwaltungsfirma ab. Mieter die dort Anriefen merken den Leuten am Telefon an das sie ordentlich unter druck stehen würden. Da sie gegenüber Mieter*innen sehr Unhöflich, Respektlos, und in einigen Fällen Beleidigend wurden oder schlicht Auflegten. 

Mieter*innen fragt sich: „War denen zu der zeit schon klar was kommen mag?“ wir können darüber Rätseln! Klar ist aber das man merkt das Unternehmen steht jetzt mit dem Rücken zur Wand, zu mindesten in Dortmund Wickede jetzt ernsthaft.

3 Immobilen in Dortmund Wickede stehen ab sofort unter Zwangsverwaltung, bisher unter Verwaltung der Altro Mondo GmbH, Eigentümer der 3 Immobilien ist die DEGAG Zweite Wohnen GmbH diese gehört zum Firmen geflächts der Altro Mondo GmbH.

Die Mieter*innen sind erleichtert das die Stadt Dortmund jetzt gehandelt hat. Der Beschluss des Amtsgerichtes ist am 30.08.2019 schon erlassen worden. Aber Mieter*innen sind zugleich auch gespannt „was jetzt Komm?“ „Wird es besser?“ „Wer kommt danach?“ viele Fragen die die zeit beantworten wird. Wir hoffen das es nicht schlimmer kommt. Mieter*innen sind aber auch erleichtert, und auch sehr froh das Altro Mondo GmbH erst mal nicht mehr Verwaltet.

Wir freuen uns natürlich für die vielen Mieter*innen der 3 Immobilien mit sehr vielen Problemen. Aber auch klar ist das dort sehr viel zu tun ist, für die neue Zwangsverwaltung. Den die Probleme wurden sehr lange Ignoriert. Die Zwangsverwaltungskanzlei wird sehr viel Zeit brauchen um das abzuarbeiten. Wir werden es auf jedenfalls alles im Auge behalten… Wir würden es gut finden, und sehr Begrüßen wenn jetzt Städte nachziehen und mit ziehen den die vielen immer wiederkehrenden üblichen Probleme können mit der Firma nicht mehr Geduldet oder getragen werden für Städte.  

Für Anfragen bitte unsere Kontaktdaten unter Ansprechpartner nutzen

Altro Mondo und die "29" weiteren Immobilien Firmen, der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG und  den sogenannten Genussrechten

In den vergangenen Monaten berichteten viele regionale und überregionale Medien über Missstände in Bestandsgebäuden von Altro Mondo. Mieter*innen wundern sich in den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Nord-Hessen immer wieder über Anstreiche Aktionen, der Altro Mondo Bestände. Beispiel: teile der Fassaden oder Hausflure öfters gestrichen werden wie normalerweise, Grünflächen die mehrere male gepflegt werden als sie es nötig hätten. Dazu gibt es sogenannte Muster Wohnungen, die neu Saniert sind. In den Siedlungen oder in Einzelbestände. Und das danach die Immobilien von mehreren Menschen besucht werden, und Besichtigt werden, und Fotos gemacht werden. Der Grund dafür, dürfte das potenzielle Interesse der Neu Anleger oder auch Alt Anleger sein. Man will so scheinbar einen Schein der Ordnung hinterlassen oder ist es was anderes?

Denn auch die exporo AG wirbt mit der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG ein Auszug aus der Werbung der exporo: „Des Weiteren engagiert sich das Unternehmen mit hohen Investitionen in die Quartiersentwicklung und leistet damit einen Beitrag zur Verbesserung der Wohnqualität. Gleichzeitig wird durch das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum ein sozialer Ausgleich in Wohnquartieren erreicht.“

Warum aber gewisse Versorger Strom, Gas, Wasser Forderungen oftmals verspätet beglichen werden oder es sogar zu Absperrungen der Versorgung Strom, Gas, Wasser in den Immobilien kommt, erklärt das alles nicht so ganz. Denn am am Fehlendem Geld könnte es ja dann nicht so wirklich liegen. Dazu wirbt die DEGAG Deutsche Grundbesitz AG auf ihrer Webseite mit „Eigentum verpflichtet.“ Nur da stellt sich für sehr viele Mieter*innen die Frage, wem gegenüber ist da wer verpflichtet. Den  Anlegern gegenüber oder den Mieter*innen?


Denn Fakt ist: Es sind die vielen Mieter*innen die das Leid dann haben, wenn eine Drohende Versorgungssperre Angekündigt wird durch die Städtischen Energieversorger, und dadurch auch eine mögliche Räumung der Immobilien wegen Unbewohnbarkeit, durch die Städte angekündigt werden. Oder vorhandene Mängel wie Schimmelbefall, Rattenbefall, Wasserschäden, kaputte Klingelanlagen oft Monatelang, Aufzüge wie z.b. in Dortmund Wickede 8 Monate Kaputt bleiben, Keller, die wochenlang unter Wasser stehen, Haustüren die Defekt sind, Gasthermen die teilweise mangelhaft gewartet werden, Dächer die nach Stürmen nicht repariert werden, nicht behoben werden. 

Mieter*innen schildern oftmals das Altro Mondo am Telefon sagt: „Es würde sich gekümmert.“ leider sieht es oftmals anders aus.

Dass diese Meldungen keine Einzelfälle sein können, zeigt sich, wenn man der Facebook-Gruppen „Altro Mondo - Schöner Wohnen“ und „Altro Mondo - Unser Vermieter“ beitritt. Mit mehr als 530 Mitgliedern in beiden Gruppen, haben sich in beiden Gruppen Mieter*innen bundesweit vernetzt, tauschen Erfahrungen aus und dokumentieren anhand von Fotos und Videos ihre Probleme mit Vermieter Altro Mondo.


Doch wer steckt eigentlich hinter Altro Mondo? 

Altro Mondo ist Teil und 100%ige Tochter der Dehne & Krüger Holding GmbH mit Sitz in Hannover. Die wiederum ist zu 88% an der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG beteiligt. Geschäftsführende Gesellschafter der Holding sind Birger Dehne und Dragana Krüger, Vorstand der DEGAG ist Birger Dehne. Die DEGAG wiederum ist Eigner einer ganzen Reihe von Immobilienprojektgesellschaften, unter anderem der DEGAG Kapital GmbH, der DEGAG WOBA GmbH, der DEGAG Premium GmbH sowie den Gesellschaften DEGAG Erste Wohnen GmbH bis DEGAG Zwölfte Wohnen GmbH. Geschäftsführer aller dieser Gesellschaften: Birger Dehne. Der Mieterverein Dortmund und Umgebung berichtete Altro Mondo Der Mieter zählt nicht

Mieter*innen verstehen dieses Geschäftsmodel der Altro Mondo GmbH nicht wirklich, man sollte doch meinen wenn man Gewinn machen will, sollten die Immobilien in einem Tadellosen zustand sein oder? den Altro Mondo wirbt mit „finden Sie das Zuhause, das zu Ihrer individuellen Lebenslage passt.“ und „Durch unser tägliches Handeln möchten wir den Städten und ihren Einwohnern ein besseres Lebensumfeld und ein modernes Zuhause mit zahlreichen Standortvorteilen bieten.“ Das passt aber nicht so ganz zu dem was man überall Sieht oder Mitbekommt.

Mit den sogenannten Genussrechten, werben verschiedene Plattformen für die DEGAG Wohninvest 7 diese gehört zu DEGAG Deutsche Grundbesitz AG dort investieren Anleger in bestehende Wohnimmobilien, diese werden häufig durch die Altro Mondo GmbH verwaltet. Dieses sogenannte Genussrechte gehören wie NachrangdarlehenStille Gesellschaften und Hybridanleihen zum Mezzanine-Kapital, einer Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Beteiligte sind der Kapitalgeber (Genussrechteinhaber) und das emittierende Unternehmen als Kapitalnehmer. Als Kapitalgeber von Genussrechten kommen Mitarbeiter des emittierenden Unternehmens im Rahmen der Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung, sonstige natürliche Personen oder institutionelle Anleger in Frage. Kapitalnehmer sind alle emissionsfähigen Unternehmen.

Anlagestrategie mit den Genussrechten z.b. bei DEGAG Wohninvest 7 investieren Anleger in bestehende Wohnimmobilien und dazu können Anleger zwischen zwei verschiedenen Laufzeit-Modellen gewählt werden. Die Vermögensanlage ist mit 6,5 % p.a. (bei einer Laufzeit von fünf Jahren) bzw. 6,9 % p.a. (bei einer Laufzeit von zehn Jahren) Mindestanlage: 10.000 Euro, Emissionsvolumen: 50 Millionen Euro, bezogen auf den valutierten Anlagebetrag verzinst. Die Zinszahlungen erfolgen monatlich. Der erste Zinslauf beginnt am jeweiligen Begebungszeitpunkt und endet am letzten Kalendertag des gleichen Kalendermonats.

Das Kerngeschäft der 2009 gegründeten DEGAG Gruppe, der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG und ihren 30 Objektgesellschaften, liegt in der Verwaltung des eigenen Immobilienvermögens sowie im Erwerb von weiteren Immobilien, denen eine wohnwirtschaftliche Nutzung zu Grunde liegt. Der Investitionsfokus der DEGAG Gruppe liegt auf den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Nord-Hessen.

Schöner Wohnen mit Katastrophen und Mängeln, mit Ignoranz“ Unser Besuch im Fredenbaum Carre in Dortmund, von Altro Mondo GmbH Verwaltet.

Wir wurden von einer Mieterin eingeladen um uns so einen Überblick zu verschaffen. Die Mieterin warnte uns schon in einem 2 Stündigen Telefonat am vor Abend deutlich: „Es ist hiereine reine Katastrophe“ Am 19.08.2019 waren wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. in Vertretung durch unseren Vorsitzenden Marco Krieg vor Ort. Freudenbaum Carre besteht aus 140 Wohnungen in der Dortmunder Nordstadt: Münsterstr. 208 - 214, Uhlandstr. 155 - 165, Weber Str. 2 - 6, Kleiststr. 1 -5. Zuletzt hat Altro Mondo dort mit die Mieter dort Verwirrt mit dem Vorhaben eine neu Heizungsanlage einbauen zu wollen. Sie Pressemitteilung des Mietervereins Dortmund.

Wenn man vor dem Fredenbaum Carre steht, würde man meinen da liebt jemand Türkis Grün sehr. Diese Fassadenfarbe fällt schon von weiter weg sehr ins Auge, aber dahinter erkennt man ein Unternehmen das seit Monaten nicht aus der Negative raus kommt, die Altro Mondo GmbH Ihre zu verwaltenden Immobilien haben häufig im Bundesgebiet diese Fassadenfarben. Von Außen trügt der Schein im Fredenbaum Carre es sei alles in Ordnung. Von Innen dagegen sieht die Welt für die vielen Mieter*innen ganz anders aus Mängel über Mängel wo man schaut fällt es auf. Eines ist uns schon bei Betreten der Immobilien aufgefallen. Diese Gerüche von Nass, Feucht, Ungeziefer, Fäkalien, und Müll. Kaputte Fensterscheiben, Kaputte Briefkästen, Briefkasten Schlüssel wo man außer bei sich selbst noch bei dem Nachbarn den Briefkasten leeren könnte, Hausschlüssel Passen in alle Oben genannten Häuser,  Kaputte Wohnungstüren mit Blick in völlig Vermüllten Leerstehenden Wohnungen, Kaputte Klingelanlagen, Lockeren Treppengeländer, da sagte uns schon die Mieterin: „Sie habe dies viele der dinge  gemeldet.“ In den E-Mail verlauf der Mieteerin, der uns vorliegt, zwischen Mieterin und Altro Mondo ist dieses auch zu lesen. Von Altro Mondo dagegen immer die selbe Standard Antwort: „Wir kümmern uns um Ihr Anliegen schnellst möglich.“ passiert ist dann aber nichts.

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  • Screenshot von https://www.fredenbaum-carre.de/

Dazu der viele Leerstand in den Häusern. Wir haben mal nach Klingelschilder Beschriftung gezählt, da kommen wir auf 30 Leere Wohnungen. Laut der Mieter*innen vor Ort: „soll die Dunkelziffer höher sein. Da man sehr selten wenn überhaupt in den scheinbar „Vermieteten Wohnung“ jemand sehen würde, oder eher Gesagt nie jemandem Sieht.“ „Da es in einer Wohnung sogar ein Matratzenlager geben würde.“ Bei unserer Zählung ist diese Wohnung klar als Leerstand gekennzeichnet. Bewegung war aber klar zu erkennen.

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Im Innenhof sieht es auf den erst blick Gepflegt aus, auf dem Zweiten blick fallen einem die vielen Rattenköderkästen ins Auge. Eine alte Baumwurzel ist ein Rattenhotel. Die Mülltonnen Abstellplätze unter Tunnelt, von Ratten. Die letzte Prüfung der Köder boxen war am 16.01. Jahr steht leider nicht drauf. Der Spielplatz, Sandkasten der einer sein soll, ist voll zu gewachsen mit Wiese. Die Spielgeräte Rosten gefährlich vor sich hin, man hat versucht mit Gewebeband die gefährlichen Roststellen zu überdecken. Wattenmeerküsten selbst da zu finden in Reichweite des „Sandkastens“.

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Dazu sagt Marco Krieg: „ Die Altro Mondo ist Bundesweit in der Kritik. Die geschilderten und gesehenen zustände vor Ort machen uns Sprachlos, und sie sind nicht tragbar weder für die Mieter*innen dort noch für uns als Verein. Den die Erzählungen schon am Telefon der Mieterin waren Schockierend und zugleich machte uns das sehr Betroffen den da geht es auch um Mieter*inne und Kinder und deren Gesundheit.“ Nach einem Telefonat ein Tag zuvor war uns schon klar, das wir Helfen müssen.

Die Mieterin zeigte uns Ihre Mängel in Ihrer Wohnung, das erste was unseren Vorsitzenden auffiel war das man Seekrank in der Wohnung werden kann. Der Boden war schlicht Schief, das man Spürend Schief Stand. Die Mieterin schilderte uns die Problem von der Gastherme in der Wohnung die Letzte Wartung war am 14.07.2016 laut Aufkleber in der Therme. Einen Schornsteinfeger habe Sie nie gesehen, seid Sie dort Wohne. Bei der Letzten gezwungenen Wartung 14.08.2019 wurden viel zu hohe Abgaswerte gemessen.

Dazu waren die Handwerker der Sanitärfirma geschockt, über den zustand der Verkabelung, Verrohrung Plastik statt Kupfer, und des nicht Funktionierenden Abdrehhahn der Gas zufuhr zur Therme er wirkt wie verschweißt. Dazu ist keine Ordnungsgemäße Luft Zirkulation möglich, wegen fehlender Lüftungsgitter in der Badezimmertür sowie Küchentür möglich. Das bedeutet Abgase können nicht Ordnungsgemäß abgeleitet werden. Dazu kam bei abmahne des Abgasrohrs von der Wand durch die Sanitärfirma kam dort aus der Wand Bauschutt. Auch bei unserer Besichtigung waren diese Lüftungsgitter nicht vorhanden. Dazu wirkt das Abgasrohr wie zusammen gebastelt dazu Verweisen wir auf unsere Bilder. Badezimmer Bodenfliesen die auf unbehandelten Holzplatten verbaut sind, wo eine Starke Verletzungsgefahr besteht. Keine Fugen mehr vorhanden oder Fliesen die sich aufgrund der Feuchte lösen.

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Dazu sagt Marco Krieg:Auch bei unserer Besichtigung waren diese Lüftungsgitter nicht vorhanden. Wie man auf unseren Bildern erkennen kann entwickelt sich durch den großen Mangel auch Schimmel und das Holz Fault vor sich hin. Duscharmatur Falsch verbaut wurde.“

Wohnungsmängel zusammen gefasst: Wohnungstür die sich nicht schließen lässt, nur wenn man gegen drückt und sie gleichzeitig Abschließt. (Siehe Video) Ohne Abschließen geht’sie von allein wieder auf. Fenster die von 1987 Sind, diese sind Undicht und teilweise nicht mehr Kippbar oder Schließbar. Balkontür die früher oder Später von selbst im Offenen zustand abfallen wird. Abwasserrohre die Willkürlich ihren weg haben. Wasserschäden die durch undichte Rohre in den Wänden verursacht werden. Sämtliche Zimmertüren sind Verzogen und Schief verbaut. Defekte Heizungen.

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Dazu sagt Marco Krieg:Das sind Feststellungen aus einem Haus, einer Wohnung. Aber es ist zu Befürchten das dies kein Einzelfall ist, im Fredenbaum Carre in Dortmund. Bundesweit haben Mieter*innen mit dieser Firma Probleme. Wir haben der Mieterin den Rat gegeben sich an einem Fachanwalt für Mietrecht zu wenden. Den so sollte keiner Wohnen müssen, dazu auch kein Kind. Wir werden der Mieterin bei der Wohnungssuche Helfen und sie da unterstützen, das Sie bald möglichst schnell Umziehen kann.

Das Ratten Problem nimmt zu.

Uns erreichten mehrere Hinweise und Hilferufe aus Dortmund Brackel, einige der Mieter*innen aus der Siedlung von faktum-b real estate GmbH & Co. KG,  Geleitstraße und Ordalwegs Ärgern sich, das es dort wieder ein Problem mit Ratten gibt. Diesmal während Kinder auf dem "Neu hergerichtet" (Verkehrssicher und Facharbeit sieht anders aus) Spielplätzen Spielen, laufen diese an den Spielenden Kindern vorbei. Wir waren vor Ort und haben nachgeschaut.

Die Bilder vor Ort zeigten uns das aber dort nicht nur die Eigentümer der faktum-b real estate GmbH & Co. KG Siedlung gefragt ist, sondern auch die gws-Wohnen Dortmund-Süd eG. Denn die unterirdischen Rattenbauten befinden sich vor dem Haus Ordalweg 7-9 Hinter dem Grundstückszaun, zur Garagenhofsohsausfahrt hin. also auf dem Grundstück der gws-Wohnen Dortmund-Süd eG.

Marco Krieg Vorsitzender und Vereins-Sprecher Sagt: Wir haben diese Tatsache zum Anlass genommen, bei der gws-Wohnen Dortmund-Süd eG anzurufen. Und diese darauf aufmerksam zu machen. Diese Versicherten uns das Sie sich Montag den 19.08.2019 der Sache annehmen und ggf. eine Schädlingsbekämpfer Firma beauftragen.

Deutlich wurde uns aber auch bei der Siedlung der faktum-b real estate GmbH & Co. KGdas es sich nicht um ein kleines Problem Handelt. Auf dem Gründstück der faktum-b real estate GmbH & Co. KGgibt es sie auch. 

Wir reden hier nicht von 3-6 Tieren. Hinter und Vor dem Haus Ordalweg 7-9 in einem Garten eines Mieters herrscht grade zu eine Ratten Wanderung. In den zu den Wohnungen Angemieteten Gärten sind die Mieter selbst Verantwortlich das Problem zu lösen. Aber auf dem Restlichen Grundstück die Eigentümer. Das Problem ist schon als Starker Befall zu bewerten wenn dies Problem schon Mietern auf der anderen Straßenseite (Geleitstraße) aufällt. 

Dazu kommt auch das wo wir vor Ort waren uns welche begegnet sind. Wanderwege, Lauffade sind auf unseren Bildern klar zu erkennen.

Marco Krieg Vorsitzendenr und Vereins-Sprecher: Die Verwaltungsfirma Mon-Real GmbH der Siedlung in Dortmund Brackel von der faktum-b real estate GmbH & Co. KG, ist nicht bereit gewesen mit uns zusprechen. Um so eine Lösung gemeinsam für das Problem zu finden. Um so auch die Mieter*innen zu beruhigen vor Ort. 

Die Ursache für das Problem kann aber auch sein, das Spielplatz Mülltonnen die Überlaufen, und an den Mülltonnen überall liegt Müll verteilt, dazu sind die Mülltonnen immer überfüllt. Da kann man nicht immer zwingend dem Eigentümer, der Siedlung Vorwürfe machen. Da müssen aber auch ein stückweit die Mieter*innen ein Auge darauf legen. Da dies sonst natürlich Interessant für Ratten ist. 

Marco Krieg Vorsitzender und Vereins-Sprecher: Wir behalten es im Auge was dort von seiten der beiden Eigentümer weiter Passiert oder auch nicht. Bilder Hier unten, Videos liegen uns auch vor. (Jk) 

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Trauriges Abbild einer Spekulation! Der Hannibal II in Dortmund Dorstfeld.

Wir waren am Hannibal um nach langer zeit mal wieder ein Blickwinkel zu bekommen und ein zu Fangen. Zu dem Hintergrund, braucht man nicht mehr viel zu Schreiben. Zu der Aktuellen Lage vor Ort auch nicht, die Bilder sagen da Deutlich mehr aus

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Menschen können dort zwar leider derzeit immer noch nicht Wohnen. Wann und ob überhaupt wieder bleibt auch ein Rätsel. Uns ist bekannt das der Eigentümer derzeit wohl, ein anderes Interesse im Auge hat, und nicht das der Hannibal II bald fertig gemacht wird. Es sollen auch Verkaufsangebote gegenben haben.  

Wenn man aber ins Gespräch kommt mit den Menschen vor Ort, dann nennen es die einen Dortmunds Größtes Vogelhaus aufgrund dessen das sich dort Tauben und andere Vögel ein Quartiert haben. Uns vielen diese natürlich bei der Begehung auch auf aber auch die vielen Ratten mit Ihren Familien so möchten wir es mal Formulieren.

Die Anderen sind nur noch genervt. Wieder andere Fragen sich wann was Passiert.

Früher unter Zwangsverwaltung, und Räumung der Dachwohnungen. Heute Altro Mondo.


Uhlandstr. 155 - 165 in Dortmund. Nach der Pressemitteilung des Dortmunder Mieterverein kam unseren Vorsitzenden und Vereins-Sprecher Marco Krieg die Adresse sehr bekannt vor.

Dieser hatte dort vor ca. 9 Jahren selbst in einen der Häuser Gewohnt. Dort war eine Rechtsanwaltskanzlei aus Dortmund als Zwangsverwalter eingesetzt worden den Die eigentlichen Eigentümer waren im Knast gelandet auf Grund von Betrug. Diese hatten auch den Hannibal in Dorstfeld gekauft. 

Die Uhlandstr. 155 – 165 war damals in einem sehr schlechtem Zustand Reparaturen waren Mangelware unter Zwangsverwaltung. Dazu kam es eines abends dazu, das in einer Wohnung im Dachgeschoss Risse in den innen und Außenwänden, sowie Deckenbereiche aufkamen. So das innerhalb von stunden ganze Herab gehängte decken einfach runter Fielen. 

Screenshot von dem Bericht der Nordstadtblogger

Darauf hin wurde von dem Damaligen Mieter unserem Vorsitzenden Marco Krieg die Feuerwehr Dortmund informiert, Diese kamen dann auch mit jemandem von der Stadt und der Polizei, diese erklärten dann alle Dachgeschoss Wohnungen der Häuser für Unbewohnbar. Der Grund war es war zu viel lasst pro qm auf den Dachböden. In form von Beton Estrich. Ihm wurde dann eine Ersatz Wohnung angeboten, die vom Allgemein zustand nicht viel besser gewählt war. Es gab damals schon einen Investitionsstau.

Nach der Zwangsverwaltung kam ein Privat Investor dieser lies die Häuser nur von Außen anstreichen. Dieser hat diese Häuser wie es jetzt wohl ist an Altro Mondo GmbH verkauft. Anbetracht der Lage aktuell wohl kein Himmelsabbild von Verbesserung. zum Aktuellen Bericht der Nordstadtblogger Hier (MK) 

Altro-Mondo verunsichert Mieter bei geplanter Heizungserneuerung. /  Altro-Mondo Reagiert nicht auf die Widerspruchsschreiben. / Versorgungssperre angedroht für Dortmund Wickede und Dortmund Nordstadt.

Quelle: Pressemitteilung Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V. // 31.07.2019

Screenshot von der Webseite Altro Mondo GmbH - Mieter Netzwerk Dortmund e.V.Screenshot von der Webseite Altro Mondo GmbH - Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

Anfang Mai bekamen rund 230 Mieterinnen und Mieter in der Dortmunder Nordstadt und in Dortmund-Wickede [1] Post von Ihrer Vermieterin Altro-Mondo (siehe unten „Hintergrund“). Ab dem 01.08.2019 sollen Arbeiten zum Einbau einer zentralen Heizungsanlage beginnen. Eine Mieterhöhung würde dafür nicht anfallen. Was beim ersten Lesen einen tollen Eindruck hinterlässt, hat für die Mieterinnen und Mieter zwei große Haken.  


Zum einen werden die Wohnungen über Gasetagenheizungen (Gasthermen) mit Warmwasser und Heizwärme versorgt. Viele Mieter schätzen die Möglichkeit die Heizung entsprechend den eigenen Wünschen steuern zu können, nur den eigenen Verbrauch zu bezahlen und auch einen Versorger und Tarif eigenständig auswählen zu können.  Zum anderen enthält das Altro-Mondo-Schreiben eine Formulierung, die darauf schließen lässt, dass die neue Heizungsanlage nicht mehr dem Vermieter gehört, sondern einem – aktuell unbekannten – Wärmelieferanten gehören wird, der die Mieter mit Wärme beliefern wird.

Wärmecontracting

Bei einer solchen gewerblichen Wärmelieferung (Wärmecontracting) bezahlen die Mieter die Errichtungs- und Instandhaltungskosten über den späteren Wärmepreis. Für Mieterinnen und Mieter hat die Umstellung auf Wärmecontracting in der Vergangenheit häufig zu höheren Warmmieten geführt. Seit 2013 gibt es im Mietrecht (§ 556 c BGB) eine neue Vorschrift, dass bei einer Umstellung auf Wärmecontracting der Wärmepreis nicht höher sein darf, als der durchschnittliche Wärmeverbrauch der drei zurückliegenden Abrechnungsjahre.  

Voraussetzung für eine Umstellung auf Wärmecontracting ist eine Eigenversorgung der Wohnungen durch den Vermieter. Dies ist bei den betreffenden Wohnungen mit den Gasetagenheizungen in den Wohnungen jedoch nicht der Fall. Damit werden die gesetzlichen Anforderungen für eine Umstellung auf Wärmelieferung nicht erfüllt. Zugleich erfüllt das Schreiben der Altro-Mondo auch nicht die gesetzlichen Anforderungen an eine Modernisierungsankündigung. Die Schreiben der Altro-Mondo sind aus unserer Sicht unwirksam.“, sagte Rainer Stücker, Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund und Umgebung e.V. an der Kampstr. 4 in der Dortmunder Innenstadt

Altro-Mondo antwortet nicht

Hinzukommt, dass Altro-Mondo auf die Widerspruchsschreiben des Mietervereins für eine Reihe von Mieterinnen und Mietern bisher nicht reagiert hat. 

Dies führt zu Verunsicherung bei betroffenen Mietern. Wir appellieren daher an die Verantwortlichen bei DEGAG / Altro-Mondo in der Sache mit uns Kontakt aufzunehmen, die Bauarbeiten nicht zu beginnen und die Situation somit nicht weiter zu eskalieren. Falls die Gasversorgung unterbrochen werden sollte, müssen wir den Mietern in diesem Fall empfehlen eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht Dortmund zu beantragen, um die Arbeiten zu stoppen.“, erklärte Rainer Stücker vom Mieterverein Dortmund

Versorgungssperre angedroht

Zu zusätzlicher Unsicherheit bei den Mietern in Dortmund-Wickede führt eine von DEW21 angekündigte Versorgungssperre für Wasser und Allgemeinstrom für Ende August. Dies teilte DEW21 mit Schreiben vom 29.07.2019 mit. Hintergrund sind nicht bezahlte Versorgungsrechnungen des Eigentümers der Wohnungen bei DEW 21.

90 Wohnungen in Dortmund-Wickede: Herwingweg 2, 4, Molnerweg 2 und 140 Wohnungen in der Nordstadt: Münsterstr. 208 - 214, Uhlandstr. 155 - 165, Weber Str. 2 - 6, Kleiststr. 1 -5. Die Wohnungen wurden im Jahr 2004 durch DOGEWO21 verkauft und privatisiert

Hintergrund: DEGAG / Altro-Mondo

Die Hausverwaltung Altro-Mondo ist Teil und 100%ige Tochter der Dehne & Krüger Holding GmbH mit Sitz in Hannover. Die wiederum ist zu 88% an der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG beteiligt. Geschäftsführende Gesellschafter der Holding sind Birger Dehne und Dragana Krüger, Vorstand der DEGAG ist Birger Dehne. Die DEGAG wiederum ist Eigner einer ganzen Reihe  von Immobilienprojektgesellschaften, unter anderem der DEGAG Kapital GmbH, der DEGAG WOBA GmbH, der DEGAG Premium GmbH sowie den Gesellschaften DEGAG Erste Wohnen GmbH bis DEGAG Zwölfte Wohnen GmbH. Geschäftsführer aller dieser Gesellschaften ist Birger Dehne. 

Die von der den DEGAG Gesellschaften gehaltenen Immobilien hatten 2017 einen Buchwert von mehr als 300 Millionen Euro. Die Bestände liegen in ganz Deutschland verteilt, ein Schwerpunkt ist der Nordwesten. In NRW verwaltet Altro Mondo unter anderem DEGAG-Bestände in Dortmund, Herne, Castrop-Rauxel, Wuppertal und Duisburg. Neben dem Erwerb von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen in gutem, vermieteten Zustand, investiert die DEGAG zusätzlich einen „signifikanten Anteil“ ihres jährlichen Investitionsvolumens in den Erwerb „revitalisierungsbedürftiger Immobilien“ und erweckt die neu erworbenen Objekte „mit gezielten Investitionen aus dem Dornröschenschlaf“, wie es in einem Investorenprospekt aus dem Jahr 2016 heißt, der gezielt nach Kapitalanlegern sucht und ihnen eine Rendite von rund 7% verspicht. (vgl. „Der Mieter zählt nicht“ in Mieterforum Nr. 53, III / 2018.).  Die zahlreichen Medienberichte zu Mängeln und drohenden Versorgungssperren, in der Region zuletzt im Juni 2019 in Castrop-Rauxel, haben DEGAG / Altro-Mondo mittlerweile auch zum Thema in der Landespolitik gemacht. Kleine Anfragen an die nordrheinwestfälische Landesregierung und eine von Bauministerin Ina Scharrenbach ins Leben gerufene Arbeitsgruppe aus Ministerium und Vertretern betroffener Kommunen stehen für die vielfachen Probleme von Mieterinnen und Mietern in Städten Nordrhein-Westfalens.  

Unser Besuch in Mönchengladbach gestern, und ein Armut Zeugnis für die LEG Wohnen NRW GmbH.2019

Wir waren eine Mieterinitiative besuchen. Und zwar die Mieterinitiative Widerstand gegen Mietenwahnsinn MGdiese Beschäftigt sich mit dem Thema LEG Wohnen NRW GmbH. Sie unterstützen mit Herz und Seele und Aktiver die vielen LEG Mieter*innen in Mönchengladbach als die eigentlichen dafür vorgesehenen Vereine, oder Politiker dort. Wir sind gestern mit Ihnen durch Mönchengladbach gefahren, und haben so Erfahrungen ausgetauscht, Gespräche geführt, und Einblicke bekommen von den wirklichen Problemen der LEG Mieter*innen. Die Rundfahrt durch Mönchengladbach zwecks LEG-Objektbesichtigung war sehr gut geplant worden, es wurden lauter LEG Problem Immobilien besucht und besichtigt, dazu aber auch mit Mieter*innen gesprochen.

Mieterinitiative Widerstand gegen Mietenwahnsinn MG plante eine Große Route leider  war nichts wie zuvor fleißig geplant worden war, das Unwetter hat uns mittendrin voll erwischt, einige Ortsteile waren aufgrund von auf die Fahrbahnen gestürzte Bäume leider nicht erreichbar. Wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. haben trotzdem Vieles besichtigen können, sehr viel kam uns vor wie eine Film im Dauer Wiederholung. Diese Probleme herrschen also nicht nur in Dortmund und Umgebung.   

Viele Eklatante Mängel, und Probleme der Mieter*innen: 

Etliches konnte dokumentiert werden. Wir hatten viele tolle Gespräche mit betroffenen Mieter*innen und untereinander der Austausch war klasse. Die Vernetzung untereinander ist sehr wichtig und muss weiter ausgebaut werden!

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Kurzes Fazit aus diversen LEG Immobilien: 

Alle besuchten LEG-Objekte sind in einem auffallend ähnlichen Zustand. Vernachlässigt, schadhaft, zugewuchert und teilweise zugemüllt, ungepflegt. Teilweise eigentlich auf Grund von Massiven Schimmel befahl wegen der Hohen Belastung an Schimmelbildung eigentlich Unbewohnbar. 

Die Wut der Mieter*inne nimmt zu: 

Sehr traurig und zugleich schlechtes Image für die LEG ist außerdem, dass alle gestern gehörten Mieter*innen ähnlich Negatives zu berichten wissen Ihre Meinungen sind unabhängig von Ort zu Ort die Gleichen, was wir auch aus Dortmund und Umgebung bestätigen können. Die Menschen fühlen sich ausgenutzt, abgezockt, im Stich gelassen, vernachlässigt, unmenschlich behandelt, ausgeliefert, haben Angst vor ungerechtfertigten und erfahrungsgemäß nicht haltbaren Repressalien der LEG, wehren sie sich gegen die Zustände in den Wohnungen und Anlagen

Mieter*inne üben Kritik an die LEG: 

Über die Unmenschlichkeit, Unfreundlichkeit, Gleichgültigkeit, Ignoranz, Schikanen, Unterdruck setzen der Mieter*innen, Schlechter Mangelhefter Service, ständige finanzielle Forderungen der LEG ohne angemessene Gegenleistung. Und über Mängel wie Schimmel, Ratten, Ameisen, wochenlang kaputte Aufzüge, defekte Regenrinnen, Arbeitsmoral der Handwerker und fehlende Kompetenz bei erforderlichen Reparaturen. LEG Wohnen NRW GmbH sollte so langsam aber sicher sich nicht nur um ihr Aktionäre Kümmern sonder auf der Agenda ganz oben die Instandhaltungen.

Immobilien Altrio Mondo / GrandCity 

Altro Mondo Immobilen sollten auch besichtigt werden, dazu kam es Wetterbedingt und Straßen Sperrungsbedingt nicht mehr. Auch blieben so leider GrandCity Häuser aus. Dieses wird aber noch nachgeholt darauf wurde sich verständigt


In Oktober 5 Jahre faktum-b real estate GmbH & Co. KG und Mon-Real GmbH. In der Siedlung tut sich was! Nur was Bedeutet es für Mieter*innen

Am 01.11.2014 hat die faktum-b real estate GmbH & Co. KG aus Hamburg Kaufte die Firma 150 Wohneinheiten in Dortmund Brackel Geleitstraße, Ordalweg, Richtsteig nach dem Häuserbau Bochum diese 5 Jahre selbst in Ihrem Portfolio hatte, und dann zum Verkauf anboten hatte. Vorher hatte Häuserbau aber noch ein paar Investitionen getätigt Haustüren, Flurfenster, vereinzelt Dächer, einzelne Wohnungen haben Gärten dazu erhalten. Dies diente rein dafür den Verkauf der Siedlung Attraktiver und Interessanter zu gestalten. Schon damals gab es massive Problem u.a Defekte Aufzüge, in der Siedlungen die Mängel sind nicht möglich aufzuzählen, da sie so Umfangreich sind. Schon damals hatten viele Mieter*innen den Wunsch und die Hoffnung schlimmer kann es nicht mehr kommen.

Der damals neue Eigentümer die faktum-b real estate GmbH & Co. KG aus Hamburg machte von Anfang an kein Anreiz oder den Eindruck, mit dem Mieter*innen zusammen zu Arbeiten. Stattdessen wurde von Anfang an, eine Verwaltung eingesetzt. Das ist dann die Mon-Real GmbH aus Düsseldorf geworden, dabei wirbt die faktum-b real estate GmbH & Co. KG auf Ihrer Webseite: „Die Gesellschaft betreibt die Bestandsobjekte mit einem aktiven Asset-Management-Ansatz hinsichtlich Entwicklung, Vermietung und Verwaltung.“ die Siedlung wird derzeit verwaltet durch die Mon-Real GmbH. Nach Kauf der Siedlung hatte sich faktum-b real estate GmbH & Co. KG erst mal 3 Jahr zeit genommen, und vergehen lassen. So da sich die Probleme immer weiter ausgedehnt und verschlimmert haben, für die Mieter*innen und deren Mängel. Jetzt kommen wir zum 5 Jahres Tag und jetzt wird wohl investiert. Ist es zuspät oder Taktik? Ist es eine Verschönerung wegen einer Verkaufsabsicht oder soll die Siedlung im Besitz der faktum-b real estate GmbH & Co. KG aus Hamburg bleiben? Mieter*innen glauben nicht an behalt. 

Aktuell passiert sehr viel Neues in der faktum-b und Mon-Real Siedlung. Aber leider auch sehr viel Bekanntes. Das viele neue, überrascht alle Mieter*innen in der Siedlung. Den auf einmal scheint, es so zu sein das beide Firmen Gelder in die Hand nehmen wollen. Der Anfang war, ende 2018 mit den Spielplätzen, Feuerwehr zufahrt, Vordächer, Gehwege wurden ausgebessert, regelmäßiger Grün schnitt, in der Siedlung.

Alte bilder findet Ihr dazu auf der Facebook Seite der MieterIniDo 

Jetzt wurde dieses Jahr schon in die Sitzbänke auf den Spielplätzen investiert sie wurden erneuert. Eine Sandkasten Aufstockung gab es auch. Dazu sollen laut Hausmeister Aussage gegenüber Mieter*innen: eine Rutsche, eine Schaukel, 2 Schaukel Pferde, sowie ein Balancier Seil noch folgen, um so die Spielplätze noch Atraktiver und ein gepflegtem Bild zu geben. Dazu ist es so das 20 neue Balkontüren gestern geliefert worden. Laut unseren Informationen sollen diese Arbeiten in den nächsten 4 Wochen beginnen, diese 20 neue Balkontüren sollen aber nur in Leerstands Wohnungen verbaut werden. 20 leerstehende Wohnungen? es sind derzeit ca. 8 Wohnungen. 

Dazu dichtet sich das Gerücht des Verkaufes ziemlich deutlich den schon Letztes Jahr war durch gesichert, das die faktum-b real estate GmbH & Co. KG aus Hamburg, die Hausflure Streichen lassen will, und die Fassaden ebenfalls einen Neuen Anstrich bekommen sollen. Dazu wurden Verschönerungsarbeiten schon im letzten Jahr innerhalb der Siedlung vorgenommen. Es ist uns Bekannt das die Überlegung schon, da war, die Fassaden zu Dämmen der Plan wurde aber auch schnell überworfen. Da es sich für faktum-b real estate GmbH & Co. KG nicht rechnen würde, da sie dann die Siedlung mindestens 10 Jahre halten müssten damit sich die Investition rentiert.

Für Mieter*innen sieht es danach aus das ein Verkauf stattfinden wird, da Sie Parallelen zum Verkauf von damals Häuserbau an faktum-b real estate GmbH & Co. KG von vor fast 5 Jahren sehen. Die Fragen der Mieter*innen wer kommt dann? und was Passiert jetzt mit unseren Mängeln oder den Beschwerden? 

Beide Firmen halten sich dies Bezüglich bedeckt. Aber unseren Informationen nach gab es einen echten Interessenten, dieser Bemängelte aber wohl die Hohe Summe an Investitionen die nach Kauf der Siedlung noch nötig seien

Die faktum-b real estate GmbH & Co. KG aus Hamburg und Mon-Real GmbH fordern von Mieter*innen entgegenkommen, aber selbst tun beide Firmen das gegen teil. So in einem Beispiel wird einem Mieter der nötige Umbau des Badezimmers zum Barrierefreien Bad verweigert. 

Dazu muss gesagt werden das weder Kosten für den Eigentümer faktum-b real estate GmbH & Co. KG noch für die Mon-Real GmbH enstehen würden. Stattdessen würden beide Firmen im Nachgang davon Profitieren können. Was haben natürlich nicht klappen kann, wenn es zum Verkauf kommt. Da dies eine Versicherung bezahlen würde. Es wird dem Mieter verwehrt, dieser Mieter kämpft, seid Januar 2018 darum. In einem anderen Fall wird ein Wasserschaden an den Zimmer decken nicht beseitigt. In ein weiterem Fall Tropf die Gastherme vor sich hin. 

Die Forderung der Mon-Real GmbH zahlt eure offenen Rechnungen, dann könne wir Reden  „Betriebskostenabrechnungen 2017/2018“ dann kümmern wir uns auch vielleicht darum.
Diese Methoden haben keine Seltenheit eher die Regel.

Wir vom Mieter Netzwerk Dortmund e. V. werden eine Mieterversammlung im Oktober planen dazu werden dann alle Mieter*innen der faktum-b und Mon-Real Siedlung eingeladen. Der Mieterverein Dortmund wird dann auch wieder dabei sein, weitere Informationen werden noch zu gegebener zeit folgen.

Hannibal 2: Alles auf Anfang

Als im Sommer 2018 die Sanierungspläne für den ein Jahr zuvor geräumten Hannibal 2 vorgestellt wurden, keimte bei Stadtverwaltung und ehemaligen Mietern kurz ein Fünkchen Hoffnung auf. Das Konzept wagte den großen Wurf und sah Veränderungen vor, die die Immobilie deutlich attraktiver gestaltet hätten. Jetzt steht fest: Die Pläne waren nichts als heiße Luft. Ein eingereichter Bauantrag sieht nur ein Minimalkonzept vor.

Ein Erdgeschoss mit Ladenzeile, Gastronomie und Dienstleistern, veränderte, moderne Wohnungsgrundrisse und ein komplett neuer Eingangsbereich sahen die dem Planungsdezernenten Ludger Wilde vorgestellten Pläne vor. Sobald der Bauantrag genehmigt sei, würde die Eigentümerin Lütticher 49 Properties loslegen, hieß es aus Unternehmenskreisen. Doch der lag auch Ende 2018 noch nicht vor. Mietervereinssprecher Tobias Scholz war bereits damals skeptisch: „Ohne Kenntnis der Pläne können wir nichts dazu sagen. Entscheidend wird sein, was letztendlich umgesetzt wird.“ Mitte April 2019 ging schließlich ein – formell unzureichender – Bauantrag bei der Stadt ein und wurde ob der Mängel zurückgewiesen.

Nur das Nötigste

Klar ist allerdings: Von den hochtrabenden Plänen ist nichts mehr vorhanden. „Die Gewährleistung des Brandschutzes steht im Mittelpunkt der geplanten Baumaßnahmen. Dies hat für uns oberste Priorität. Daneben planen wir weitere Maßnahmen zur Steigerung des Umfeldes und Renovierung und Sanierung der einzelnen Wohnungen und der Allgemeinbereiche“, erläuterte INTOWN-Sprecher Robert Döring auf Nachfrage des Mietervereins. Und weiter: 
„Im Interesse einer für die Mieterschaft tragbaren Miete, sind die ursprünglichen Planungen und Konzeptideen weiter detailliert worden.“
PR-Sprache, die bedeutet: „Wir machen nur das Nötigste.“

Ein weiterer Punkt verstärkt das Gefühl, dass das Gebäude lediglich für den Verkauf ein wenig aufgehübscht werden soll – auch wenn INTWON stets betonte, den Hannibal 2 halten zu wollen: Im Mai 2018 wurde eine millionenschwere Grundschuld getilgt, die den Hannibal 2 mit drei weiteren Immobilien verbunden hat. Zwar weißt der Gebäudekomplex immer noch einen teuren Sanierungsstau auf, aber ohne Grundschuld ließe sich der Hannibal 2 einzeln veräußern. 

Auch ein genehmigter Bauantrag zur Klärung der Brandschutzproblematik würde dieses Szenario attraktiver machen. Für den Mieterverein ist damit die Zukunft des Hochhauses mit 412 Wohnungen weiter offen, auch wenn die Eigentümer mittlerweile bestätigt haben, dass die alten Mieterverträge weiterhin  fortbestehen und Mieter nach einer Renovierung wieder zurückziehen können. 

Noch in diesem Jahr soll das „Horrorhaus“ an der Kielstraße nach 17 Jahren Leerstand abgerissen werden (vgl. Seite 18). Es bleibt zu hoffen, dass der Hannibal 2 in Dorstfeld nicht das neue Horrorhaus von Dortmund wird.

Autor: Mirko Kussin, erschienen in Mieterforum Nr. 56 II/2019

Die LEG hat den Wohnkomplex Hannibal I Verkauft. Auch wir Begrüßen die Gesprächsbereitschaft des Neuen Eigentümervertreters 

Der Wohnkomplex in der Dortmunder Nordstadt offenbar an einen Investor auf den Britischen Jungferninseln verkauft. Die 232 Wohnungen große und 1972 erbaute Wohnanlage Hannibal 1 in der Dortmunder Nordstadt (Bornstraße 77-85; Jägerstraße 2, 4; Lauenburger Str. 2, 4, 6) wurde von der LEG zum 01.08.2019, Alleine 1197 Wohnungen liegen im Stadtteil Barkenberg der Stadt Dorsten.

4500 Wohnungen mit über 16 Milionen Euro netto Mieteinahmen erworben, Weitere verkaufte Wohnungen sollen neben Dortmund in Duisburg, Wuppertal und Remscheid liegen. Es befinden sich von den 232 Wohnungen der Wohnanlage Hannibal 1 noch 198 bis zum 31.12.2027 in der Mietpreisbindung. Immerhin sind so die Mieter*innen  dieser Wohnungen vor teuren Mieterhöhungen geschützt. 

Die LEG hat ein Paket mit insgesamt 2700 Wohnungen an die Merlion Wohnen veräußert Das Gebäude ist der kleine Bruder des durch die Räumung in die Schlagzeilen geratene Hannibal II in Dortmund Dorstfeld.

Es scheint so als würde die LEG  "Altlasten" abstößt. In Barkenberg gab es hohe Leerstände, erheblichen Instantsetzungsbedarf und die Lage und Bewohnerschaft gibt keine stark steigenden Mieten mehr her. Der neue Eigentümer spekuliert vielleicht nur kurzfristig. Ein privater Finanzinvestor wie die LEG kann natürlich grundsätzlich jederzeit jeden Wohnungsbestand verkaufen, wie es ihm passt.

"Kauf bricht nicht Miete" und Mietpreisbindungen“  

Grundsätzlich gilt: Wer ein Haus erwirbt, "kauft" auch die Mieter und die Mietverträge. "Kauf bricht nicht Miete" bestimmt § 566 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). „Der bisherige Mietvertrag bleibt uneingeschränkt gültig. Deshalb sind keine neuen Vereinbarungen erforderlich. Mieter müssen sich hier keine Sorgen machen.“ erklärte Dr. Tobias Scholz, wohnungspolitischer Sprecher beim Mieterverein Dortmund

Käuferin des Hannibal 1 ist die die Merlion Wohnen bzw. deren Berliner Tochtergesellschaften. Diese gehört der Hedgefond-Invesmentgesellschaft Cheyne Capital mit Sitz auf Tortola, einer der britischen Jungferninseln. Vertreten wird Merlion-Wohnen durch die Berlin der Firma Velero Partner GmbH mit Sitz in Berlin. Auch bei Immowelt bieten Sie Wohnungen in Hagen und Duisburg anWenn man sich aber die Google Bewertungen durchliest ist da ein wieder Erkennungswert zu erkennen.

Die Hausverwaltung und Ansprechpartnerin für die Mieter soll die Tochterfirma Velereo Wohnen GmbH übernehmen. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, plant der neue Eigentümer keine Luxussanierung, sonder wolle den Komplex „sanft weiterentwickeln“ Wir werden es im Auge behalten wie, und in welcher form sich das in Zukunft zeigen wird.  

Wir haben mehre Stimmen dazu zusammengefasst der Mieter*innen des Wohnkomplexes Hannibal I: 

Sie sind der Meinung das sich die LEG geschickt aus der Verantwortung gezogen hat, und so weiterer Investitionen entzogen hat. Die schlechte Erreichbarkeit der LEG wird Dortmundweit Kritisiert von Hörde nach Wickede u.a. Mieter*innen hoffen durch den jetzigen Verkauf das es Besser wird. Sie sind aber Skeptisch ob Der neue Eigentümer wirklich Investieren will oder nur reine Spekulation betreibt. 

Der Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V. hatte nach Bekanntwerden des Verkaufes umgehend Kontakt zu Velero aufgenommen. Gut ist für Mitte August ist ein Termin mit der Geschäftsführung vereinbart worden.

Auch wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. begrüßen die „Die Gesprächsbereitschaft des neuen Eigentümervertreters“ und hoffen natürlich auch das sich diese Gesprächsbereitschaft in zukunft weiter zeigt, zum guten für die vielen Mieter*innen des Wohnkomplex Hannibal I.

Wir schließen uns auch der Aussage des Wohnungspolitischen Sprechers des Mietervereins Dr. Tobias Scholz an aus der Pressemitteilung des Mietervereins Sie ist für anonyme Fonds nicht selbstverständlich. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich im Vergleich zu klassischen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften um ein kurzfristiges Investment in Wohnungen handelt. Auslaufende Mietpreisbindungen und damit verbundene Wert- und Mietpreissteigerungen lassen den Hannibal 1 als Spekulationsobjekt anscheinend interessant sein. Wir machen uns Sorgen um die langfristige Entwicklung der Wohnanlage auch mit seiner besonderen Bedeutung für die Nordstadt.“ Da es in Dortmund und anderen Städten schon viele Beispiele gab oder auch gibt.

Der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. besucht noch im Juli Mönchengladbach! 

Mieterinitiative „Widerstand gegen Mietenwahnsinn

Wir wollen uns als Verein aus Dortmund auch mit den Themen der anderen Städte befassen. Unser Vorstandsvorsitzender u. Vereinssprecher Marco Krieg will sich ein Einblick über die Situationen Vorort machen.    Denn viel ist los nicht nur in Dortmund und vor allem in Sachen LEG Wohnen. Wir besuchen die Organisatoren Susanne Hoppe und Gerd Lippold von der Mieterinitiative „Widerstand gegen Mietenwahnsinn“ Sie kämpfen beide mit Herz gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn und für ein soziales, bezahlbares Wohnen in Mönchengladbach.  Wie auch wir, unterstützt die Mieterinitiative betroffene Mieter*innen und helfen den Mieter*innen bei Problemen mit dem Vermieter. Stehen mit Rat und Tat den Mieter*innen zur Seite. 

Das ist die Beste Hilfe wenn man den Mieter*innen auch zuhört und Begleitet.  In Mönchengladbach sind vornehmlich die großen, börsennotierten Wohnungsbaukonzerne wie Vonovia, Vivawest, Deutsche Wohnen, LEG Immobilien AG vertreten. Dort hält die LEG in der Stadt Mönchengladbach ca. 70% des Wohnungsbestandes !  Die Mieterinitiative fordert:

  • ein Menschenrecht auf Wohnen!
  • mehr sozialen und preiswerten Wohnraum schaffen!
  • Umbau des Fördersystem zu langfristigen und dauerhaften Preisbindungen!
  • eine neue Gemeinnützigkeit einführen, kein weiterer Verkauf von städtischen Bauland!
  • Privatisierungen von öffentlichen Wohnungen stoppen!
  • Unbebautes Wohnbauland höher besteuern, Leerstand vermeiden;
  • wirksame Mietendeckelung beschließen.
  • Mieterhöhungen einschränken!
  • Mietspiegel sicherer machen und alle Mieten einbeziehen!
  • Modernisierungsumlage nach § 559 BGB abschaffen!
  • Kündigungsschutz für Mieter verbessern, Wohnungslosigkeit verhindern!
  • Kosten der Unterkunft sowie Wohngeld gerecht berechnen und jährlich anpassen!


Berechtigte Forderungen der Mieterinitiative „Widerstand gegen Mietenwahnsinn“  Da auch wir in Dortmund das Thema LEG im Auge haben, aber vorrangig die Sorgen der vielen Mieter*innen. Wir als Verein für Dortmund und Umgebung unterstützen solche Aktiven Geschehnisse so auch in Dortmund derzeit den LEG Mieterbeirat Wickede u.a. aber auch die Mieterinitiative in Dortmund Kirchderne der Vivawest. 

Marco Krieg Vorstandsvorsitzender u. Vereinssprecher des Mieter Netzwerk Dortmund e.V. dazu: 

„Es ist sehr viel aus Mönchengladbach bei uns angekommen, was sich sehr dem gleicht, was in manchen Orten von Dortmund so los ist. Und jetzt ist die zeit gekommen, das wir uns als Verein Mieter Netzwerk Dortmund e.V. das alles mal Angucken vor Ort in Mönchengladbach. Wir unterstützen die Forderungen aus Mönchengladbach sehr. Es wird ein Interessantes Treffen werden, davon bin ich sehr Überzeugt.    Das Treffen findet noch im Juli statt.

LEG-Mieter*innen in Dortmund und Umgebung klagen das Mieterportal und App nicht Funktioniert. Sie sind Down „Wartungsmodus“ der Grund ist, eine Riesen Datenpanne seid dem 02.07.2019.

(Quelle David Kurz) Einen Mieter ist dies aufgefallen. Über eine relativ einfache Möglichkeit innerhalb des Portals ist man in der Lage die Informationen aller Mieter der LEG Gruppe abzurufen. Darunter die persönlichen Daten (Name, alte und neue Anschrift), Informationen über das Mietverhältnis (Beginn, Gekündigt, Größe der Wohnung in Quadratmeter und Zimmer) sowie die aktuelle Kaltmiete zzgl. den Nebenkosten. Weiterhin die gezahlte Kaution. Zusätzlich ist es möglich das aktuelle Guthaben bzw. die Schulden eines Mieters einzusehen.  
   Noch schlimmer macht es da eigentlich nur die Tatsache dass sogar die entsprechenden Dokumente von Mietern abrufbar sind, die bereits seit mehreren Jahren nicht mehr an der angegebenen Wohnung wohnen. Den Verstoß hat diese Mieter dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Nordrhein-Westfalen gemeldet (https://www.ldi.nrw.de/), weiterhin hat dieser Mieter  mehrere Medien über die Sicherheitslücke informiert, damit möglichst viele Mieter der LEG von der Datenpanne erfahren. Ob diese bereits ausgenutzt wurde, ist dem Mieter nicht bekannt. Weiterhin ist der Personenkreis der diese Lücke ausnutzen konnte natürlich eingeschränkt.  
   Da zwingend ein Login für das LEG-Mieterportal vorhanden sein muss.   Dieser Umstand macht die Datenpanne in ihrere Gesamtheit allerdings nicht weniger schwer. Im folgenden sind einige (anonymisierte) Screenshots, die das ganze Ausmaß der Datenpanne zeigen. Hier zu Finden.

Das Testen der verschiedenen Vertragsnummern wurde zu keinem Zeitpunkt durch das System unterbunden. Sofern eine Vertragsnummer nicht existierte, wurde kein Dokument ausgegeben. Interessanterweise hat der Mieter jedoch öfter eine E-Mail der LEG erhalten, dass ein Dokument in meinem Mieterbereich zum Abruf stehen würde (dem natürlich nicht so war).

Das Portal wird von der Aaeron Deutschland GmbH entwickelt und betrieben. Seit einigen Minuten ist das Portal aufgrund von Wartungsarbeiten deaktiviert. 
Ob das Problem dabei behoben wird, werde ich nach Abschluss der Arbeiten überprüfen. 
Dafür hat der Mieter ein wenig Recherchiert und dabei herausgefunden dass die Aareon Deutschland GmbH mehrere Mieterportale für unterschiedliche Unternehmen betreibt. Darunter beispielsweise FLÜWO Bauen Wohnen eGFROHE Zukunft Wohnungsgenossenschaft eGTreptow Nord eG und vele mehr. 

Weitere Informationen findet Ihr hier auf der Webseite des Mieters.

Dorsten-Barkenberg eine Diskussionsveranstaltung

Die ehemals landeseigene LEG Immobilien AG hat insgesamt 2.700 Wohnungen in NRW an Finanzinvestoren verkauft. Die Käufe wurden von dem Vermögens- und Immobilienverwalter Velero organisiert. 


Besondere Sorgen bereitet der Verkauf der 1.197 LEG-Wohnungen in Dorsten-(Wulfen)-Barkenberg. Der verkaufte Geschoßwohnungsbereich, der einst städtebaulich beispielgebenden Siedlung weist einen hohen Sanierungsbedarf auf. Die BewohnerInnen verfügen oft nur über geringe Einkommen und könnten Mieterhöhungen nach Modernisierungen nicht tragen.
Welche Strategie verfolgt ein Investor, der einen solchen Wohnungsbestand erwirbt?
Wie kann die Zukunft der Siedlung gesichert werden?
17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Pfarrsaal der Kirche St. Barbara, Surick 215, 46286 Dorsten.

Die Diskussionsveranstaltung vom Mieterbeirat Barkenberg in Zusammenarbeit mit dem Mieterforum Ruhr veranstaltet wird. Die Geschäftsführer der Velero Gruppe, Stefan Kube und der neuen Eigentümergesellschaft Merlion Wohnen 1 GmbH, Lennart Weinhold, haben ihre Teilnahme zugesagt. Auf dem Podium diskutieren außerdem Rita Zachraj vom Mieterbeirat Barkenberg, Rainer Stücker vom Mieterverein Dortmund und Dr. Christine Kämmerer (Ruhrmoderne e. V., Dortmund). Vertreter, der vom Rat der Stadt Dorsten eingerichtete „Task Force Wohnen“ werden ebenfalls erwartet. Die Moderation übernimmt der Wohnprojekte-Berater Wolfgang Kiehle.

Wir werden auch dort sein!

Auch der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. wird dabei sein, den auch in Dortmund wurden von der LEG Immobilien an den Finanzinvestor und Hedge-Fonds verkauft. Und auch hier ist das Interesse groß und es ist gut zu wissen was kommt da den eigentlich noch? 

Was haben die Erwerber mit den Siedlungen vor?

Quelle mieterAKTIONärIn.de  Die Käufe wurden von dem Vermögens- und Immobilienverwalter Velero organisiert. Der kauft seit 2016 relativ schwierige Immobilien im Auftrag von Hedge-Fonds und anderen Finanzanlegern mit Sitz in Luxemburg und der Karibik. Von dem aktuellen Deal sind in Barkenberg (Dorsten), Dortmund und Wuppertal Sozialsiedlungen aus den 60er und 70er betroffen. Zu befürchten ist, dass der neue Eigentümer eine kurzfristige und riskante Finanz-Anlagestrategie verfolgt, die den Herausforderungen in den Siedlungen nicht gerecht wird. 

Wie man hört, verfolgt der Investor eine „Value Added“-Strategie. Dabei werden an eher schwierigen Standorten Wohnanlagen mit Verbesserungsbedarf gekauft und mit hohen Krediten belastet. Da heutzutage auch geringe Mieten mehr als die niedrigen Zinsen decken, ist für das geringe Eigenkapital von Anfang an eine Rendite garantiert. Zusätzlich bemüht sich der Investor um ein paar kurzfristig umsetzbare Verbesserungen der Bewirtschaftung, die zum Beispiel den Leerstand senken. Bei hoher Leerstandquote reicht es dazu oft aus, ein wenig aktiver zu werben und ein paar leere Wohnungen herzurichten.    Der Leerstandsabbau wirkt sich schnell auf die Kennziffern aus und steigert den Wiederverkaufswert. 

Schon nach kurzer Zeit kann ein Weiterverkauf anstehen. Langfristigen Erfordernissen wird so eine Startegie nicht gerecht. Es wächst die Gefahr, dass das Modell scheitert.  Besondere Sorgen bereitet der Verkauf der 1.200 LEG-Wohnungen in Dorsten-(Wulfen)-Barkenberg, einer im Zuge der Nordwanderung der Bergbaus in den 60er und 70er Jahren errichteten Großsiedlung, die auch als „Neue Stadt Wulfen“ bekannt wurde. Der Geschoßwohnungsbereich der städtebaulich einst beispielgebenden Siedlung ist trotz öffentlich geförderter Abrisse von einer hohen Leerstandquote (ca. 20%) geprägt. Eine zum Stadtteil gehörende Einkaufsmall steht komplett leer und verfällt. 

Es gibt einen hohen Sanierungsbedarf der ehemaligen LEG-Wohnungen, die überwiegend von asbesthaltigen Nachstromspeicheröfen beheizt werden. Die BewohnerInnen verfügen oft nur über geringe Einkommen und könnten Mieterhöhungen nach Modernisierungen nicht tragen.  Welche Strategie verfolgt ein Investor, der einen solchen Wohnungsbestand erwirbt? Geht es um mehr als um Spekulation und die kurzfristige Abschöpfung des Überschusses der Mieten über die derzeit günstigen Fremdkapitalkosten? Können die Probleme des Wohnungsbestandes durch einige mit geringem Aufwand zu erreichende zusätzliche Vermietungen gelöst werden? Wer steckt eigentlich hinter dem neuen Erwerber, wer sind die Kapitalgeber? Wie kann die Zukunft der Siedlung unter diesen Bedingungen gesichert werden?

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