Mieter Netzwerk Dortmund e.V.
- Mit Mietern gemeinsam gestalten -

LEG Wohnen NRW GmbH, LEG Immobilien AG, Velero Partners GmbH, Verlero Wohnen GmbH

Hier finden Sie Bericht zu verschiedenen Vermietern und Verwaltungen aus Dortmund und Umgebung.

LEG Mieter/innen Kämpfen weiter im Meylantviertel in Dortmund Wickede.

Dortmund den 03.11.2019

Es geht um ein dutzend  Mängel und die LEG, welche nichts mehr leistet. In der Maylant Siedlung, diese gehört der LEG, dort sind auch einige unserer  Mitglieder vertreten. Mieter/Innen schildern erneut, dass der telefonische Kundenservice schwer erreichbar sei oder gemeldete Schäden schlichtweg ignoriert werden. 

Pressemitteilung vom 03.11.2019 vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V. 

Offener Brief der Mieter/innen an die LEG Immobilien AG

Vordach sorgt für Wasser im Haus 

Bei Starkregen läuft das Wasser literweise. Sowohl in den Hausflur, als auch in die Briefkästen, was dazu führte dass Briefe nicht mehr lesbar waren. Der Wasserablauf funktioniert nicht. 

Teilweise läuft das Wasser auch an den Lampenfassungen heraus - daher der Rost- , also mitten durch die Elektrokabel. Der Schaden wurde bereits nach dem letzten Starkregen von mehreren Mietern gemeldet, geschehen ist bisweilen nichts. Eine Woche nach der Meldung habe eine Mieterin nachgefragt. Es hieß: ".. unsere Technikfirmen haben "keine Kapazitäten", heißt  wir schaffen es nicht." Es wurde an ein Nachunternehmen weitergegeben ( nach einer Woche!), diese habe mittlerweile  zwei mal nachgesehen, tätig wurde jedoch auch hier… Niemand. 

Müllkippen oder Sperrmüll Flächen

Das allgemein bekannte Müllproblem. Täglich entstehen neue, wilde Müllkippen oder Sperrmüllflächen. Nach Meldung wird der Müll nicht zügig abtransportiert, sondern bleibt manchmal wochenlang liegen. Auch Mieter stellen an den Mülltonnen oft Sperrmüll ab oder sortieren nicht, sodass schon Sonderleerungen notwendig waren. Es wurden in letzter Zeit, Mieter namentlich gemeldet, welche den Stellplatz verunreinigt hatten. Die LEG reagierte jedoch nicht.

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Die Fusswege und auch die Rasenflächen werden rücksichtslos mit PKWs und auch LKWs befahren.

Teils bis vor die Haustür. Dabei machen auch die LEG-eigenen Technikfahrzeuge und die schweren LKWs der "Grünflächenpflege" keine Ausnahme. Der Rasen ist geradezu kaputt gepflegt. Es wird rücksichtslos bei jedem Wetter drüber gefahren und gemäht, sodass teilweise nur noch der blanke Lehm zu sehen ist. Im Gegensatz zu früheren Jahren wird auch der Schnitt nicht mehr abtransportiert, sondern liegen gelassen. Bei feuchtem Wetter entsteht dabei in der ganzen Siedlung  unerträglicher Fäulnisgestank, der kaum zu ertragen ist. 

Die Papierkörbe werden nicht regelmäßig geleert. Die Rasenflächen sind mit Abfall und in der warmen Jahreszeit auch mit Essensresten übersät. Niemand weist die Mieter/innen darauf hin, dass Grillen mit offenem Feuer bei trockenem Wetter nicht erlaubt ist.

Hunde und Katzen

Die Wohnanlage verkommt zusehends zum Hundeklo. Nur wenige Hundehalter haben entsprechende Tüten bei sich, um den Kot zu entfernen. Es kommen auch massig Halter hierher, die keine Mieter sind. Und das Ganze 100 Meter vom Feldrand entfernt. Ebenso wimmelt es hier von Freigänger-und Streunerkatzen, die Spielplätze und Wiesen verschmutzen.Niemand, der das ganze kontrolliert oder dokumentiert .

Mieter Beschwerden über Rattenprobleme / Geruchsbelästigungen 

… werden schlichtweg ignoriert . Schriftlich wird den Mietern vermittelt, man wäre vor Ort gewesen. Keiner der Mieter des Hauses hat dies jedoch gesehen oder gehört. Beschwerden werden einfach ad Acta gelegt. Den Geruch haben auch wir  festgestellten können . Dies ist keine Möglichkeit zum aushalten oder zum Wohnen in einem Haus.

Mangelhafter / Fehlender Service

Fehlender Service. Die sog. Servicehotline ist schwer zu erreichen und kann meist auch nicht weiterhelfen. Die örtlichen Betreuer sind persönlich überhaupt nicht mehr zu erreichen, eine telefonische Weiterleitung zu diesen hat die LEG untersagt. Mieterin äußert “Man kann höchsten um Rückruf bitten, der meist nicht kommt.”

Technikservice und Instandhaltung sind absolut indiskutabel. Schäden werden entweder mit großer Verzögerung oder schlecht repariert. Darauf gehen Wir noch in einer gesonderten Mail ein. 

Marco Krieg vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V. 

Wir waren heute am 31.10.2019 vor Ort. Und es wirkt so, als würde der Ort vergessen werden. Wir sind erschrocken gewesen. Denn die Probleme liegen schwer aus sämtlichen Häusern erhalten wir Mieter/innen Beschwerden. Dazu kommt scheinbar keinerlei Bewegung von Seiten der LEG. Daher fordern wir die LEG auf sich der Sache zeitnahe und ordnungsgemäß anzunehmen und etwaige Mängel zu beseitigen und Mieter/innen Beschwerden ernst zu nehmen und sie sich anzunehmen.


 

Die LEG hat den Wohnkomplex Hannibal I Verkauft. Auch wir Begrüßen die Gesprächsbereitschaft des Neuen Eigentümervertreters 

Der Wohnkomplex in der Dortmunder Nordstadt offenbar an einen Investor auf den Britischen Jungferninseln verkauft. Die 232 Wohnungen große und 1972 erbaute Wohnanlage Hannibal 1 in der Dortmunder Nordstadt (Bornstraße 77-85; Jägerstraße 2, 4; Lauenburger Str. 2, 4, 6) wurde von der LEG zum 01.08.2019, Alleine 1197 Wohnungen liegen im Stadtteil Barkenberg der Stadt Dorsten.

4500 Wohnungen mit über 16 Milionen Euro netto Mieteinahmen erworben, Weitere verkaufte Wohnungen sollen neben Dortmund in Duisburg, Wuppertal und Remscheid liegen. Es befinden sich von den 232 Wohnungen der Wohnanlage Hannibal 1 noch 198 bis zum 31.12.2027 in der Mietpreisbindung. Immerhin sind so die Mieter*innen  dieser Wohnungen vor teuren Mieterhöhungen geschützt. 

Die LEG hat ein Paket mit insgesamt 2700 Wohnungen an die Merlion Wohnen veräußert Das Gebäude ist der kleine Bruder des durch die Räumung in die Schlagzeilen geratene Hannibal II in Dortmund Dorstfeld.

Es scheint so als würde die LEG  "Altlasten" abstößt. In Barkenberg gab es hohe Leerstände, erheblichen Instantsetzungsbedarf und die Lage und Bewohnerschaft gibt keine stark steigenden Mieten mehr her. Der neue Eigentümer spekuliert vielleicht nur kurzfristig. Ein privater Finanzinvestor wie die LEG kann natürlich grundsätzlich jederzeit jeden Wohnungsbestand verkaufen, wie es ihm passt.

"Kauf bricht nicht Miete" und Mietpreisbindungen“  

Grundsätzlich gilt: Wer ein Haus erwirbt, "kauft" auch die Mieter und die Mietverträge. "Kauf bricht nicht Miete" bestimmt § 566 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). „Der bisherige Mietvertrag bleibt uneingeschränkt gültig. Deshalb sind keine neuen Vereinbarungen erforderlich. Mieter müssen sich hier keine Sorgen machen.“ erklärte Dr. Tobias Scholz, wohnungspolitischer Sprecher beim Mieterverein Dortmund

Käuferin des Hannibal 1 ist die die Merlion Wohnen bzw. deren Berliner Tochtergesellschaften. Diese gehört der Hedgefond-Invesmentgesellschaft Cheyne Capital mit Sitz auf Tortola, einer der britischen Jungferninseln. Vertreten wird Merlion-Wohnen durch die Berlin der Firma Velero Partner GmbH mit Sitz in Berlin. Auch bei Immowelt bieten Sie Wohnungen in Hagen und Duisburg anWenn man sich aber die Google Bewertungen durchliest ist da ein wieder Erkennungswert zu erkennen.

Die Hausverwaltung und Ansprechpartnerin für die Mieter soll die Tochterfirma Velereo Wohnen GmbH übernehmen. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, plant der neue Eigentümer keine Luxussanierung, sonder wolle den Komplex „sanft weiterentwickeln“ Wir werden es im Auge behalten wie, und in welcher form sich das in Zukunft zeigen wird.  

Wir haben mehre Stimmen dazu zusammengefasst der Mieter*innen des Wohnkomplexes Hannibal I: 

Sie sind der Meinung das sich die LEG geschickt aus der Verantwortung gezogen hat, und so weiterer Investitionen entzogen hat. Die schlechte Erreichbarkeit der LEG wird Dortmundweit Kritisiert von Hörde nach Wickede u.a. Mieter*innen hoffen durch den jetzigen Verkauf das es Besser wird. Sie sind aber Skeptisch ob Der neue Eigentümer wirklich Investieren will oder nur reine Spekulation betreibt. 

Der Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V. hatte nach Bekanntwerden des Verkaufes umgehend Kontakt zu Velero aufgenommen. Gut ist für Mitte August ist ein Termin mit der Geschäftsführung vereinbart worden.

Auch wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. begrüßen die „Die Gesprächsbereitschaft des neuen Eigentümervertreters“ und hoffen natürlich auch das sich diese Gesprächsbereitschaft in zukunft weiter zeigt, zum guten für die vielen Mieter*innen des Wohnkomplex Hannibal I.

Wir schließen uns auch der Aussage des Wohnungspolitischen Sprechers des Mietervereins Dr. Tobias Scholz an aus der Pressemitteilung des Mietervereins Sie ist für anonyme Fonds nicht selbstverständlich. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich im Vergleich zu klassischen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften um ein kurzfristiges Investment in Wohnungen handelt. Auslaufende Mietpreisbindungen und damit verbundene Wert- und Mietpreissteigerungen lassen den Hannibal 1 als Spekulationsobjekt anscheinend interessant sein. Wir machen uns Sorgen um die langfristige Entwicklung der Wohnanlage auch mit seiner besonderen Bedeutung für die Nordstadt.“ Da es in Dortmund und anderen Städten schon viele Beispiele gab oder auch gibt.

LEG-Mieter*innen in Dortmund und Umgebung klagen das Mieterportal und App nicht Funktioniert. Sie sind Down „Wartungsmodus“ der Grund ist, eine Riesen Datenpanne seid dem 02.07.2019.

(Quelle David Kurz) Einen Mieter ist dies aufgefallen. Über eine relativ einfache Möglichkeit innerhalb des Portals ist man in der Lage die Informationen aller Mieter der LEG Gruppe abzurufen. Darunter die persönlichen Daten (Name, alte und neue Anschrift), Informationen über das Mietverhältnis (Beginn, Gekündigt, Größe der Wohnung in Quadratmeter und Zimmer) sowie die aktuelle Kaltmiete zzgl. den Nebenkosten. Weiterhin die gezahlte Kaution. Zusätzlich ist es möglich das aktuelle Guthaben bzw. die Schulden eines Mieters einzusehen.  
   Noch schlimmer macht es da eigentlich nur die Tatsache dass sogar die entsprechenden Dokumente von Mietern abrufbar sind, die bereits seit mehreren Jahren nicht mehr an der angegebenen Wohnung wohnen. Den Verstoß hat diese Mieter dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Nordrhein-Westfalen gemeldet (https://www.ldi.nrw.de/), weiterhin hat dieser Mieter  mehrere Medien über die Sicherheitslücke informiert, damit möglichst viele Mieter der LEG von der Datenpanne erfahren. Ob diese bereits ausgenutzt wurde, ist dem Mieter nicht bekannt. Weiterhin ist der Personenkreis der diese Lücke ausnutzen konnte natürlich eingeschränkt.  
   Da zwingend ein Login für das LEG-Mieterportal vorhanden sein muss.   Dieser Umstand macht die Datenpanne in ihrere Gesamtheit allerdings nicht weniger schwer. Im folgenden sind einige (anonymisierte) Screenshots, die das ganze Ausmaß der Datenpanne zeigen. Hier zu Finden.

Das Testen der verschiedenen Vertragsnummern wurde zu keinem Zeitpunkt durch das System unterbunden. Sofern eine Vertragsnummer nicht existierte, wurde kein Dokument ausgegeben. Interessanterweise hat der Mieter jedoch öfter eine E-Mail der LEG erhalten, dass ein Dokument in meinem Mieterbereich zum Abruf stehen würde (dem natürlich nicht so war).

Das Portal wird von der Aaeron Deutschland GmbH entwickelt und betrieben. Seit einigen Minuten ist das Portal aufgrund von Wartungsarbeiten deaktiviert. 
Ob das Problem dabei behoben wird, werde ich nach Abschluss der Arbeiten überprüfen. 
Dafür hat der Mieter ein wenig Recherchiert und dabei herausgefunden dass die Aareon Deutschland GmbH mehrere Mieterportale für unterschiedliche Unternehmen betreibt. Darunter beispielsweise FLÜWO Bauen Wohnen eGFROHE Zukunft Wohnungsgenossenschaft eGTreptow Nord eG und vele mehr. 

Weitere Informationen findet Ihr hier auf der Webseite des Mieters.

Dorsten-Barkenberg eine Diskussionsveranstaltung

Die ehemals landeseigene LEG Immobilien AG hat insgesamt 2.700 Wohnungen in NRW an Finanzinvestoren verkauft. Die Käufe wurden von dem Vermögens- und Immobilienverwalter Velero organisiert. 


Besondere Sorgen bereitet der Verkauf der 1.197 LEG-Wohnungen in Dorsten-(Wulfen)-Barkenberg. Der verkaufte Geschoßwohnungsbereich, der einst städtebaulich beispielgebenden Siedlung weist einen hohen Sanierungsbedarf auf. Die BewohnerInnen verfügen oft nur über geringe Einkommen und könnten Mieterhöhungen nach Modernisierungen nicht tragen.
Welche Strategie verfolgt ein Investor, der einen solchen Wohnungsbestand erwirbt?
Wie kann die Zukunft der Siedlung gesichert werden?
17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Pfarrsaal der Kirche St. Barbara, Surick 215, 46286 Dorsten.

Die Diskussionsveranstaltung vom Mieterbeirat Barkenberg in Zusammenarbeit mit dem Mieterforum Ruhr veranstaltet wird. Die Geschäftsführer der Velero Gruppe, Stefan Kube und der neuen Eigentümergesellschaft Merlion Wohnen 1 GmbH, Lennart Weinhold, haben ihre Teilnahme zugesagt. Auf dem Podium diskutieren außerdem Rita Zachraj vom Mieterbeirat Barkenberg, Rainer Stücker vom Mieterverein Dortmund und Dr. Christine Kämmerer (Ruhrmoderne e. V., Dortmund). Vertreter, der vom Rat der Stadt Dorsten eingerichtete „Task Force Wohnen“ werden ebenfalls erwartet. Die Moderation übernimmt der Wohnprojekte-Berater Wolfgang Kiehle.

Wir werden auch dort sein!

Auch der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. wird dabei sein, den auch in Dortmund wurden von der LEG Immobilien an den Finanzinvestor und Hedge-Fonds verkauft. Und auch hier ist das Interesse groß und es ist gut zu wissen was kommt da den eigentlich noch? 

Was haben die Erwerber mit den Siedlungen vor?

Quelle mieterAKTIONärIn.de  Die Käufe wurden von dem Vermögens- und Immobilienverwalter Velero organisiert. Der kauft seit 2016 relativ schwierige Immobilien im Auftrag von Hedge-Fonds und anderen Finanzanlegern mit Sitz in Luxemburg und der Karibik. Von dem aktuellen Deal sind in Barkenberg (Dorsten), Dortmund und Wuppertal Sozialsiedlungen aus den 60er und 70er betroffen. Zu befürchten ist, dass der neue Eigentümer eine kurzfristige und riskante Finanz-Anlagestrategie verfolgt, die den Herausforderungen in den Siedlungen nicht gerecht wird. 

Wie man hört, verfolgt der Investor eine „Value Added“-Strategie. Dabei werden an eher schwierigen Standorten Wohnanlagen mit Verbesserungsbedarf gekauft und mit hohen Krediten belastet. Da heutzutage auch geringe Mieten mehr als die niedrigen Zinsen decken, ist für das geringe Eigenkapital von Anfang an eine Rendite garantiert. Zusätzlich bemüht sich der Investor um ein paar kurzfristig umsetzbare Verbesserungen der Bewirtschaftung, die zum Beispiel den Leerstand senken. Bei hoher Leerstandquote reicht es dazu oft aus, ein wenig aktiver zu werben und ein paar leere Wohnungen herzurichten.    Der Leerstandsabbau wirkt sich schnell auf die Kennziffern aus und steigert den Wiederverkaufswert. 

Schon nach kurzer Zeit kann ein Weiterverkauf anstehen. Langfristigen Erfordernissen wird so eine Startegie nicht gerecht. Es wächst die Gefahr, dass das Modell scheitert.  Besondere Sorgen bereitet der Verkauf der 1.200 LEG-Wohnungen in Dorsten-(Wulfen)-Barkenberg, einer im Zuge der Nordwanderung der Bergbaus in den 60er und 70er Jahren errichteten Großsiedlung, die auch als „Neue Stadt Wulfen“ bekannt wurde. Der Geschoßwohnungsbereich der städtebaulich einst beispielgebenden Siedlung ist trotz öffentlich geförderter Abrisse von einer hohen Leerstandquote (ca. 20%) geprägt. Eine zum Stadtteil gehörende Einkaufsmall steht komplett leer und verfällt. 

Es gibt einen hohen Sanierungsbedarf der ehemaligen LEG-Wohnungen, die überwiegend von asbesthaltigen Nachstromspeicheröfen beheizt werden. Die BewohnerInnen verfügen oft nur über geringe Einkommen und könnten Mieterhöhungen nach Modernisierungen nicht tragen.  Welche Strategie verfolgt ein Investor, der einen solchen Wohnungsbestand erwirbt? Geht es um mehr als um Spekulation und die kurzfristige Abschöpfung des Überschusses der Mieten über die derzeit günstigen Fremdkapitalkosten? Können die Probleme des Wohnungsbestandes durch einige mit geringem Aufwand zu erreichende zusätzliche Vermietungen gelöst werden? Wer steckt eigentlich hinter dem neuen Erwerber, wer sind die Kapitalgeber? Wie kann die Zukunft der Siedlung unter diesen Bedingungen gesichert werden?

 

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